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Freitag, 10. August 2012

Neuer Blog Name

Ab heute heisst unser Blog www.diaryandwe.blogspot.com
Bitte in Euren Verlinkungen beachten.
Danke.

Trudi & minibebic

Mittwoch, 11. Juli 2012

Querbeet

• Stoff aus "Milch" hergestellt Q-Milch (Wollfaser aus Milcheiweiß Kasein)

• Bubbletea schmeckt nicht

• Mc Donald`s hat Lizenz für Bubbletea gekauft. Alle anderen kleinen Franchise Läden können bald einpacken

• Nagellack Trend hört nicht auf. Immer mehr kommen gebleachte Farben dazu. Sieht ein bisschen aus wie Farbe mit Tipp Ex gemischt.
Jetzt auch für Augen viel bunte Farbe sowohl in Form von Lidschatten als auch bunter Eyeliner.

• Sex sells. Immer mehr Erotik Romane von Frauen geschrieben. Je dreckiger umso besser der Umsatz anscheinend. minibebic goes bald auch Sex :)

• ich mag episches Theater von Berthold Brecht. Ich liebe Verfremdung und Schau- Spiel.

• Dank Läden wie Globetrotter und die wesentlich günstigeren sind an sich unschöne Outdoor Funktions Kleidungs Stücke gesellschaftsfein geworden. Paare lieben es auch im Sommer in Funktion auf die Strasse oder zu Freunden zu gehen. Einige auch im Partner Look. Man zeigt damit auch eine gewisse Sportlichkeit. Zu der man of course stehen möchte. Studentinnen lieben dazu Dakine Rucksäcke kariert. Wer das Geld für Jack Wolfskin und Schöffel nicht hat, der kauft sich sein kuscheliges Fleecejäckchen von Bench.

• Auf dem Land ist der IQ Wert geringer als bei Menschen in der Stadt. Stimmt das?

• Schulen mit größerem Ausländer Anteil schneiden im Durchschnitt schlechter ab.
Stimmt das? Woran liegt das? An den Ausländern? Woher kommt die Angst bei dem Einen? Woher kommt die Wut bei dem Anderen?

• Sagen Statistiken immer die Wahrheit?

• Ist es mittlerweile eine Art Trend manisch depressiv zu sein?
Vorher war es ganz verpönt, seelisch irgendwie krank zu sein.
Vor einigen Jahren war Burn Out die willkommene gesellschaftlich mehr akzeptierte Krankheit. Schließlich kann ja ein Arbeitsloser kein Burn Out kriegen. Dafür muss man schon sich ab-gearbeitet haben. Was wiederum zeigt, was für ein geiles Arbeitstier man doch ist. Tadaaa, Punkt für Dich Kitty.
Depression klingt schon mehr nach Krankheit und Verrücktheit, Anders- Sein.
Das will doch keiner. Alle wollen zwar anders sein, sich von der Masse abheben aber bitte nicht mit einer Depression. Nicht im Denken Anders- Sein. Mittlerweile aber scheint "Burn Out" out zu sein.
"Ich bin manisch depressiv" verschafft dem ein oder anderen Mann Zutritt zu einigen Frauenbetten, da bei den Damen der Helfersyndrom und Mutterkomplex rauskommt.
Aber wehe, sie sagt, sie wäre manisch depressiv oder besser noch: Borderline. Oh weh oh weh, er ist schneller weg als man gucken kann. Denn DAS sind ja "echte" Krankheiten. Alles andere sind Trends.

• Sind die starken emanzipierten Frauen es Schuld, daß die jetzige Generation der Männer verweichlicht ist? Weil Frauen in Europa nicht akzeptieren wollte, nur Kinder zu kriegen und Hausfrau zu sein. Haben sich die Rollen vertauscht? Sind Männer verunsichert seitdem auch Frauen Manager sind, in den Chefetagen sitzen und in einigen Berufen sogar mehr Geld verdienen als Männer? Gibt es überhaupt noch einen Job, den eine Frau nicht machen könnte? Muss eine Frau alles können? Ist sie toll wenn sie alles selber kann und der Mann sich fragt: Wozu braucht die mich denn dann noch? Leidet diese Power Frau dann nachher daran, daß alle sie klasse und stark finden aber keiner mehr weiblich? Sehnt sie sich im Innern nicht eigentlich doch nach einem Mann, der sie beschützt und mit ihr eine Familie gründet?
Schämt sie sich zu ihrem echten Wunsch zu stehen, weil es unmodern ist für eine Frau sich Familie zu wünschen statt steiler Karriere, Erfolg, Macht, Geld und Ansehen?
Verschreckt die starke Frau nicht die Männer, weil die sich neben ihr überflüssig, weich und schwach fühlen?




Montag, 2. Juli 2012

Hello again

Hallo liebe Blog Leser,

minibebic hatte leider kaum Zeit gehabt zu bloggen. Dabei hatte ich im Kopf viele viele Themen und Ideen.

In der Zeit hat minibebic ein tolles Praktikum gehabt im Bereich Theaterpädagogik.
Es hat sehr viel Spaß gemacht, Theaterpädagogen und Regiesseuren bei ihren Theaterstücken zu begleiten. Ich durfte aktiv mitmachen beim Kindertheater mit 7 jährigen süssen Zwergen, mit unglaublich gut spielenden Teenagern in einem gesellschaftskritischen guten Stück und bei Erwachsenen in einem lustigen Stück mit 10 Szenen von jeweils unterschiedlichen Regisseuren.

War ein super Erlebnis und von Bühnenbild, Kostüm, Maske und Tontechnik bis Regieassistenz alles dabei. Nur Kaffee kochen musste ich nicht :)

Jetzt ist aber das Problem, dass ich sehr gerne in dem Bereich bleiben will, aber nicht weiß, welcher Beruf es denn nun ist, der es ist für mich.

Allerdings muss man sagen, dass eine Ausbildung als Makeup Artist an einer guten Schule bis zu 12.000 Euro kosten kann und das für ein Jahr Ausbildung. Dadrin sind enthalten: Ein Kosmetik Trolley im Wert von 2000 Euro.
Also ist es teurer Makeup Artist zu werden in einem Jahr als 6 Jahre Medizin zu studieren und Arzt zu werden???

Wenn eine Berufsausbildung nichts kostet, nehmen es vielleicht sehr viele in Anspruch und am Ende gibt es viele Menschen, die diesen Beruf ausüben.
Bei der Masse wäre es schwieriger, jemanden zu finden, der sein Job wirklich gut macht.

Wenn die Ausbildung aber zu teuer ist, können es sich nur diejenige leisten, die auch das Geld dafür haben und so haben die vielleicht sehr talentierten Menschen, die gerne diesen Beruf ausüben wollen, aber es sich finanziell nicht leisten können keine Chance ihr Talent und ihre Berufung auszuüben. Und wer sagt denn, dass die, die Geld dazu hatten, auch die besseren in dem Beruf sind? Das ist ja keine Frage des Geldes.

Makeup Artisten gibt es aber auch sehr viele. Die, die nicht einen Job bei Mac und Bobbie Brown oder am Theater oder TV haben/ wollen, stehen dann vielleicht den ganzen Tag in einem Warenhaus oder Kosmetikladen und verkaufen Makeup von einer bestimmten Marke wie z.B. benefit. Sie beraten, schminken... aber sind eben auch Verkäufer. Das muss jeder für sich selbst wissen. Ein Kombi aus Beraten, Schminken und Verkaufen kann sehr erfüllend sein und macht bestimmt sehr viel Spaß.

Ich glaube, Spaß macht es nicht, wenn man für sein Job einfach zu überqualifiziert ist und dann ein "Boreout" hat. Geistige Unterforderung, chronische Langeweile. Kann auch trotz Zeitdruck und Stress entstehen.

Denn das was man macht, ist tagein, tagaus eigentlich immer dasselbe. Man lernt nicht wirklich etwas Neues dazu höchstens im zwischenmenschlichen Bereich. Und das Tolle kommt noch: Wenn man sich nicht doof anstellt und nichts klaut, wird man diesen Job bis zum Fast- Ende seines Lebens machen. Man bleibt der ewige Zuarbeiter. Eine Förderung, Chancen oder andere Motivationen gibt es nicht. Ach ja, vielleicht bekommt man fürs selbe Geld einen Bereich dazu Oh yeah, ich bin ganz heiss drauf!
Das ist dann das Opfer für die "Sicherheit" in einem alt eingesessenen Konzern, der seit Jahrhunderten nach dem selben hierarchischen Prinzip funktioniert.

Dazu fällt mir ein lustiger Knetfilm ein. Von den Aardman Productions, die auch Wallace and Gromit produzieren, gibt es Creature Comforts. Unterschiedliche Tiere (aus Knete) werden von einem Reporter, dessen Hand mit Mikrofon man nur sieht, interviewt zu unterschiedlichen Themen. Es ist sehr sehr amüsant und lustig.
Eine Folge war das Thema Arbeit. Und da erzählt ein süsser Hamster von seinem Alltag im Hamsterrad. Sehenswert. Aber bitte in Originalsprache.

minibebic ist froh und dankbar, es geschafft zu haben, aus dem Hamsterrad rauszuspringen. Jetzt habe ich die Freiheit das zu tun, was ich wirklich vom Herzen will.
Wenn es nur eine Sache wäre, hätte ich es viel leichter, aber leider wie oft bei kreativen Menschen ist es so, dass mich vieles interessiert.

Also gehe ich weiter auf die Suche... Spannend ist es- das Leben.
Ich weiß zwar nicht genau, welches Berufsbild ich jetzt will, aber ich weiss, was ich auf keinen Fall will: Sklave eines Systems werden.

Schon fällt mir wieder etwas dazu ein. Ach immer dieses assoziative Denken!
Faust- der Tragödie erster Teil, wo Dr. Faust seine Seele an Mephisto verkauft.
Das, aber nicht auf Helenen in jedem Weibe bezogen sondern auf die Arbeitswelt.

Da hab ich doch eigentlich meinen Job oder nicht?




Dienstag, 14. Februar 2012

Selbstvertrauen

sich selber vertrauen
sich etwas zutrauen
sich trauen etwas zu sagen
sich trauen eine Entscheidung zu treffen und es zu tun
seinem ICH vertrauen
Entscheidung treffen
seiner Entscheidung vertrauen, daß es gut ist
sich mit sich sicher sein
Entscheidung nicht zurück nehmen
beständig bleiben
dabei bleiben
zu seinem Wort stehen
frei von Angst und Zweifel
reden erklären erzählen
kommunizieren
den Mund aufmachen
mutig sein
Stärke Standhaftigkeit zeigen
schützen was man liebt
raus aus seinem Angstkörper
raus aus seinerem inneren Gefängnis, seiner Befangenheit
dem Leben vertrauen
dem Menschen vertrauen der Dich liebt

Donnerstag, 26. Januar 2012

Beautiful day

Der heutige Tag ging sehr schön zu Ende. Ich habe eine sehr gute Freundin meiner Schwester Nr.2 von früher getroffen. Sie hatte mich zuletzt gesehen, da war ich 7 Jahre alt. Wir haben sie seitdem nicht mehr gesehen, da sie ins Ausland ausgewandert ist und dort als Lehrerin arbeitet.

Wir haben uns heute am Bahnhof gesehen und sind sofort aufeinander zugelaufen und es war so herzlich, so warm und rührend, als ob wir beide die besten Freundinne gewesen sind und uns ganz oft sehen würden. Das ist das Schöne an herzwarmen Menschen, man braucht keine Einleitung. Man fängt einfach sofort an über alles zu reden, als hätte es nie Jahre der Trennung gegeben.

Mir fällt ein türkisches Wort ein. Es heisst Merhamet. Auf Deutsch übersetzt heisst es etwa soviel wie Liebe, Barmherzigkeit, Güte, Mitgefühl, Anteil. Aber auch Nächstenliebe.
Wenn jemand ein gütiges Herz hat, verzeihen und vergeben kann und viel Liebe in sich trägt sagt man: Cok merhametli.

Ich habe mich 2011 ganz bewusst von Menschen getrennt, die leider kein Merhamet in sich trugen. Und ich fühle mich reicher, voller, positiver und energiereicher als je zuvor ohne diese Menschen um mich. Es tut gut, sich von Ballast freizumachen.

Dienstag, 23. August 2011

In Selbstbetrug steckt das Wort Selbst drin

Es gibt Tage im Leben jedes Menschen, an dem er sich einsam fühlt.
Aber keiner redet darüber. Das ist das Thema, wo sich viele schämen, zu sagen: Ich fühle mich gerade einsam. Irgendwie scheint Einsamkeit zu fühlen out zu sein. Niemand gibt es gerne zu, sich mal einsam zu fühlen. Das ist verpönt. Man ist doch kein Außenseiter, kein Freak oder Nerd, kein Langweiler... man gehört doch dazu.
Die, die dazugehören, sind doch nie einsam, langweilen sich niemals, um Gottes Willen. Ihr Leben ist jede Sekunde ein Erlebnis.

Wenn ich alleine bin, fühle ich mich nicht sofort einsam. Ich fühle mich sogar öfter einsam, wenn ich unter vielen Menschen bin. An Bahnhöfen z.B. Alleine ertrage ich mich, ich fühle mich aber nicht einsam.

Ich beobachte und sehe Menschen, die es nicht ertragen können, alleine mit sich zu sein und versuchen, ganz viel beschäftigt zu sein, ihren Kalender so dicht wie möglich mit Terminen zu packen. Egal ob mit Freunden in den Park gehen, Geburtstagsparties oder oder.
Hauptsache, sie sitzen nicht alleine zu Hause rum und wissen Nichts mit sich anzufangen. Das zu verhindern gilt es. Einsam fühlen sie sich trotzdem aber wie gesagt, keiner redet darüber, keiner schreibt darüber und niemand gibt es gerne zu.

Und niemand möchte auch all zu intensiv oder lange mit jemandem sich konfrontieren, der ganz offen sagt: Ich fühle mich so einsam. Denn das kann ja abfärben.
So ne Einsamkeit kann ansteckend sein wie ein Virus oder Bactillus.
Eine unheilbare Krankheit ist das. Sowie Depression. Und wer hat schon eine Depression? Also ich kenne keinen, ich habe keinen "Verrückten" im Bekanntenkreis. Du etwa?

Was, einsam... ich? Ich doch nicht. Schau Dir mal meinen vollen Kalender an, guck doch mal meine Freundesliste Dir an. Weil ich eben nicht einsam bin, hocke ich doch den halben Tag vorm Internet. Ich und einsam, ts ts... niemals.

Gestern fühlte ich mich einsam.
Heute scheiss ich auf alle.
Und schon geht es mir wieder besser.
Amen.

Montag, 6. September 2010

Spieglein Spieglein an der Wand

„Jeder Mensch ist ein Spiegel für uns, ein Spiegel für unser eigenes Denken. Wenn die anderen unfreundlich wirken, dann hat das mit meinem Denken, mit meinen Projektionen zu tun. Was wollen Sie lieber? Recht behalten mit Ihrer eigenen Geschichte über die Welt (die all Ihren Stress verursacht) – oder wollen Sie hinschauen und erkennen, worum es in Wirklichkeit geht? Wenn Sie Ihr Denken hinterfragen, dann haben Sie die Möglichkeit, Freiheit, Frieden und Liebe in sich selbst zu entdecken. Dann können Sie erkennen, dass die Realität immer freundlich war, dass nur Ihr Denken über die Realität unfreundlich war.“

Byron Katie, The Work

Mittwoch, 7. April 2010

Ideen

• Tarifvertrag:

Ameise, Mistkäfer= Arbeiter, Spinne= Chefin
Ehrlichkeit , Stunden schieben, in der Zeit das Doppelte schaffen, interessiert keine Sau, Finger tippt nonstop auf Tarifvertrag,
System, Regeln, Hierarchie, Erbsen, Korinthen, Woyzeck NUR zähl die Erbsen,
Nicht denken, tun.
Man darf den Ranghöheren nicht kritisieren, der bleibt im System fehlerfrei und anantastabr. Auftsand im Affenstall uach uach. Stadtaffen.
Das System ist krank. Und es MACHT krank.
Fickt Euch, ich gehe = Keine Lösung.
Pack die Rübe am Genick. Zappel zappel.
Akzeptieren daß andere anders sind???
Mehr, mehrer, am Ende bin ich dreimal mehr als Du. Und raus bist Du.

• Denken der Gedanken:

"Das da ist anders. Anders kann nur schlecht sein."
Kriege, Fremdenhass, Integration, Assimilation, Sozialdarwinismus... alles nur Wörter.
Problem liegt im Denken. Die Gedanken...
Dienstreisen. Menschen begegnen. Kontakt. Agression der Minderheit. Aha! Woher kommt die?
Byron Katie: "The Work"


• Kleider machen Leute:

Erscheinungsbild ändern je nach Lust und Portemonnaie, Bretonische Shirts angesagt, haben alle Girlies an, Kauf Dein Abercrombie & Fitch Teil, mache Werbung für sie und bezahle damit ihre Werbung und teure Papiertüte. Eine gute Tüte, diese Tüte.


Kommt also alles noch... minibebic muss sich nur noch ordnen... in ihren Gedanken.

Sonntag, 30. August 2009

Erhelle die Finsternis

An manchen Tagen hat eine Kirche in der Provinz bis Mitternacht geöffnet. Es nennt sich Nightfever. Man kann reingehen, Kerzen anzünden, seine Sorgen und Wünsche aufschreiben, beten, choralen Gesängen zuhören und mit anderen ins Gespräch kommen. In einem Körbchen kann man sich Zettel ziehen, wo die Bibel zitiert wird. Diese war meins:

As the chosen of God, then,
the holy people whom he loves,
you are to be clothed in heartfelt
compassion, in generosity and humility,
gentleness and patience. (Col 3,12)

Zu meinem Erlebnis an diesem Tag passt es sehr gut zu mir.
Es gibt keine Zufälle, glaube ich.

Sonntag, 3. Mai 2009

Von Grün zu Schwarz

Blick in den Spiegel: Falten, weiße Haare - mein Gott, Du bist alt geworden||traurig|| leer||kalt||immer die Frage:Wo ist er?||Wo bin ich?||weinen, keine Tränen||hoffnungslos||verzweifelt||kann sich nicht bewegen||Ohnmachtsgefühl||Starre||wie angewurzelt||Ich kann nicht||schlafen||erschöpft und immer müde||Schwarz statt Grün||Negativ||Will nicht raus||kraftlos||eiskalt||gefühlskalt||Schutz||enttäuscht||Puzzle zusammenfügen||Rekonstruktion||Du mußt was essen||Leise||Atem, Atemlos||Stille||Schweigen||Schwelgen||Vergangenheit||Weit weg||Nichts zu lachen||Kein Trost||Melancholie||Drama?||Verloren||Erinnern||Schmerz||Tief, Brunnen||Alles egal||Ach leckt mich doch, echt||Igel liegt auf Rücken, kann nicht hoch||Alles Lüge, alle falsch||gefangen||Nichts fühlen||Einsam?||Zumachen, verschließen||Wie tod- scheintod?||Sehnsucht, suchen, sehnen||Flucht, fliehen- vor was?||Frust||Stillstand||Fluß||Meer||Fall||Luftballon- Explosion||Wehmut, weiter Blick||Kein Glück||Rauchen||Monolog||Angstfrei, Ich habe keine Angst||Ich sollte weiterleben.

Donnerstag, 26. März 2009

Glück

bedeutet für jeden etwas Anderes. Heute habe ich mir als Glückliche Auszeit ein Vollbad mit Klatschmohn an Feige, Rotwein, Kerzen und die Oper Don Pasquale gegönnt. Nach dem 10 Stunden Arbeitstag im Büro und der Fahrer Ei genau das Richtige. Heute war DAS mein Glück. Entspannung, gute Musik, loslassen, sich fallen lassen. Weg vom Trubel mit den Hauptbahnhöfen, Warten auf den Zug, Menschen Massen, Stress, Agression, zisch Anrufen, hundert50 Artworks.

Für jeden Menschen ist Glück etwas anderes. Und es verschiebt sich von Zeit zu Zeit. Mein Glück sind die Herzangelegenheiten. Mit den Sachen, die der Erde gehören, habe ich nicht viel am Hut. Die nehme ich nicht mit ins Jenseits. Können sie ruhig da bleiben, wo der Pfeffer wächst- in Philippinen.

Mein Glück war eben heute abtauchen. Ich liebe den Moment, wo mein Kopf ins Wasser taucht. Langsam, zuerst die Stirn- nichts mehr Denken, dann die Augen- nichts mehr Sehen, dann die Ohren- nichts mehr Hören. Außer das eigene Herzklopfen, den eigenen Atem- nur sich in sich fühlen oder eben nichts mehr fühlen- dann der ganze Kopf und.... ja unbeschreiblich nach dem und. Ruhe, Urlaub vom Leben, Stille, schwerelos Schweben, Ich, mein Herz, alle Muskeln und Fasern im Stillstand. Für eine Sekunde bleibt die Erde, bleibt alles still stehen. SILENTIUM.

Und sein Duft den ganzen Tag in mir zu haben war auch mein Glück. Er ist meine ganz besondere Droge. Es gibt Endlichkeit. Es gibt Ewigkeit. Un end lich keit. Es gibt Gabriel- irgendwo. Ich habe Dich im Gefühl.

Freitag, 19. Dezember 2008

The Wombat


The wombat lives across the seas,
Among the far Antipodes.
He may exist on nuts and berries,
Or then again, on missionaries;
His distant habitat precludes
Conclusive knowledge of his moods.
But I would not engage the wombat
In any form of mortal combat.

Ogden Nash

Nach Weihnachten läuft der Film "Australien" an.
Da dachte ich spontan an Wombats.

Mittwoch, 17. September 2008

Heute, Freude

Die Freude ist das Stammwort zu froh. Sie ist eine Beglückung, eine helle oder heitere Stimmung, ein Frohgefühl. In der Freude fühlt man sich wohl (zumindest eine begrenzte Zeit), es sind im Augenblick alle seelischen Bedürfnisse erfüllt.

Freude ist eine spontane, innere, emotionale Reaktion auf eine angenehme Situation, eine Person oder Erinnerung. Sie kann sehr verschiedene Formen und Stärken von angenehmen Gefühlen annehmen. Sie kann sich nach außen auf der ganzen Skala zwischen einem Lächeln und einem Freudenschrei äußern.

Solche Emotionen sind als psychische Reaktionen zunächst spontan und für sich selbst gesehen weder gut noch schlecht. Eine wertende Komponente kommt ihnen erst zu, wenn sie in negativem oder positivem Verhältnis zur geltenden Moral stehen (Beispiele: Schadenfreude bzw. Siegesfreude).

wikipedia.de

Das war... Deutsch.

Montag, 15. September 2008

Vom Sehnen und Suchen

"Sehnsucht ist ein unbefriedigtes, tiefes Verlangen nach Jemandem oder Etwas, den oder das man liebt und/oder begehrt. Die häufigsten Sehnsüchte sind die nach Anerkennung, nach einer Person wegen Liebe bzw. Verliebtsein oder nach einem Gefühl (z.B. Sehnsucht nach Geborgenheit).

Es gibt Menschen, die sich vor Sehnsucht „verzehren“, das heißt, daran zerbrechen; insofern kann man fast von einer krankhaften Sehnsucht sprechen. Gänzlich psychopathologische Züge nimmt bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Sehnsucht nach dem eigenen Tod an.

Diese Todessehnsucht, wie sie auch in Werthers Leiden mehrmals geschildert wird, beruht oftmals auch auf der Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Situation. Die Unzufriedenheit wird durch das häufig unbewusste Wissen um andere Formen des Erlebens hervorgerufen oder dem Wunsch, einem geliebten Menschen nachzufolgen. Auf einer tieferen Ebene kann die Todessehnsucht auch auf den paradiesischen Zustand, den die Zeit im Mutterleib darstellte, wo Einssein und Geborgenheit herrschte, zurückgeführt werden. Aus christlicher Sicht ist es eher die Sehnsucht nach Gott und dem Himmel, der die Todessehnsucht mancher Menschen bestimmt. Gerade auch ältere Menschen, die keinen Sinn mehr in ihrem irdischen Dasein sehen, sehnen sich nach dem Tod, den sie als Erlösung betrachten."

wikipedia

Freitag, 12. September 2008

Äsprit Frau + Äxcel Mann = 0815

Da steht sie also vor mir: Homo sapiens Langeweilus.Die Äsprit Frau in ihren Basic Klamotten vom Lagerverkauf, ihren schulterlangen glatten Haaren und ihrem geordneten & glatt gebügelten Leben. Das Streben nach genau diesem geordneten Leben hat sie zum Langweiler gemacht. Früh hat sie erkannt, daß sie ohne ihresgleichen in Form eines Äxcel Männleins nicht überleben kann.Denn alleine sein, das konnte sie noch nie.Hat sich also früh den Kandidaten ausgesucht, der am viel versprechendsten war von allen. Zwar noch Student und unsicher, aber bald ja bald, wird er sie schon ernähren mit seinem DipLing. Sie lernen sich kennen auf dem Scheunenfest, Schützenfest oder Karnevalssitzung. Er hat sein Weizen in der Hand, Karohemd, Brille und eher der schüchterne. Sie hat Intelligenz wie ein Käsebrötchen,noch langes blondes Haar, noch schlank und die Willenskraft, ihre Ziele zu erreichen.Und sie krallt sich ihn, mit Geschick, Diplomatie und der Einfachheit in ihrem Wesen. Sie macht es ihm nicht kompliziert, noch nicht. Zuerst einmal die Mäusschen Taktik. Sie hat es ja vorgelebt bekommen von ihrer Mutter. Und schnappt sich ihren Ingenieur in spe und harrt so lange aus, bis er sie endlich zu seiner Gemahlin nimmt und ihre Rente gesichert ist. Strike. Gut gemacht wird ihre Mutter sie dann loben.

Doch wie sieht sie aus? Wo lebt sie und vor allem wo kommt sie her? Es scheint ja eine Massenproduktion gegeben zu haben. Wohin man guckt, gähnende Langeweile. Und zu jedem Äsprit Weibchen scheint ein Äxcel Männchen hergestellt worden zu sein. Bevor diese Frau zu eben dieser Frau wurde, war sie ein stilles, eher zurückhaltendes Mädchen, was sich so durch die Schulbank durchgeduckt hat. Ducken, nicht auffallen, pünktlich sein, die Eltern ab und zu mitnehmen...haben dafür gesorgt, daß sie einen Abschluß bekommt, ohne sich groß angestrengt zu haben. Ihre Ansprüche waren noch nie hoch gewesen. Vom Typ eher Mitläufer hatte sie früh diese Angst in sich. Angst, nicht dazu zu gehören, Angst, etwas zu verpassen und Angst, die anderen mögen mich nicht, sie lästern über mich. Also war sie immer bemüht, bei allen Geburtstagen zu erscheinen und immer mitzumachen. Nicht als Organisatorin, auch nicht als Außenstehender, mehr so in der Mitte, aber eher unscheinbar. Diese Angst jedoch verfolgt sie ihr ganzes mickriges Leben lang. Aber sie weiß gut, es zu unterdrücken. Sie treibt viel Sport, ist im Verein, geht auf viele Geburtstage und Hochzeiten. Sie flieht vor sich und ihrem Scheißleben. Aber psst, schnell weg, bevor irgendetwas Negatives an ihrer heilen Welt rütteln kann.

Sie führt ein sehr diszipliniertes Leben, fängt jeden Tag pünktlich im Büro an und hört jeden Tag pünktlich auf oder schiebt noch paar Extra Stunden. Sie fällt niemandem auf. Die Chefs vergessen gerne ihren Namen aber das ist ihr mehr Recht als schlecht. Sie duckt sich immer, wenn eine ihr zu große, verantwortungsvolle Arbeit kommt und fuscht sich so bis zur Rente ohne viel Mühe durch. Wie damals in der Schule. Jedes Jahr reisen solche Menschen dann gerne in die weite weite Welt (aber englisch- sprachig, ist ja sicherer) und nimmt ihren Dunst von zu Hause mit. Sie ziehen Regenjacken an stecken Socken in Sandalen. Und natürlich festes Schuhwerk mitten im Sommer, zum Wandern. Sie zieht nie weiter weg als ihr geliebtes Heimörtchen.Regt sich dann im fremden Land erstmal darüber auf, daß die kein Körnerbot haben. Und ißt dort Bananen und Kekse als Mittagssnack. Naja, sie fragt ja auch jeden Tag ihre Kolleginnen, was sie kochen soll. "Also heute gibt`s bei mir nur Pudding Du." Sie ist die, die immer nach dem Rezept fragt, auch von Salat.

Ihr Äxcel Mann plant, rechnet und macht alles in Äxcel. Er organisiert den Urlaub damit und auch den Sex. "Duhuuu Schatz, laut meiner Tabelle hatten wir schon seit 7 Wochen keinen Verkehr. Hmm, wir könnten ja heute mal kopulieren. So ohne Streß und so weißt Du?" "Och joooo. Hmm Duuu können wir ruhig machen." Keine Überraschungen, keine spontanen Entscheidungen. Herrlich, wie perfekt das Leben doch sein kann, nicht? Und immer schön auf der sicheren Seite bleiben. Alles MUSS abgesichert sein! Am besten mit 30 schon für die Rente ausgesorgt haben, mit Haus und Kindern. Der Rest ist dann für den Urlaub und die Einbauküche von Wohnwelt Pallen. Man kann die Uhr nach diesen Menschen richten. Immer auf 0815. Sie weiß auch immer, wo welches Teilchen im Angebot ist. Wo man dies oder das billiger bekommt. Ihr Freund, ein Profi im Internet Schnäppchen Jagen gibt ihr auch immer schön Tips, was Geld und Angebote angeht. Sie besitzen ja auch einen Vermögensberater, ach wie fein. Sie sehen zwar nie alt aus, aber durch das alles geplante sind sie innerlich schon wie alte Frauen und Männer. Aber viele, die ich für 36 halte, sind dann erst 27 Jahre, haben aber schon ein ganzes Leben hinter sich. Sie hat Magen-Darm Probleme, er die Schlafprobleme. Wenn sie mal ein Wehwehchen hat, schickt sie der Arzt sofort ins Krankenhaus. Dort bleiben sie dann auch mal ein paar Wochen.

Sie haben praktische Freunde, die das gleiche Leben leben wie sie, nur spiegelverkehrt.
Ihre Freunde arbeiten als Beamten, im Reisebüro, bei der Bank, als lehrerin mit schwer erziehbaren Jugendlichen, der Bahn und im Büro. Sie profitieren voneinander, indem sie sich die Prozente, Rabatte und Steuertipps hin-und herschieben. Früh bauen/kaufen sie eine Wohnung oder Haus und paar Monate nach der Hochzeit zum Jahresende heißt es dann: Wir sind schwanger!

Sie leben gerne zurückgezogen, für sich und mit denen wie sie selbst.
Das Fremde, Neue, Andere macht ihnen Angst. Ist ja unsicher ne? Sie pflegen ihre Vorurteile und bestätigen sich gegenseitig, dass es nur so sein kann: Das Fremde, Andere kann nur schlecht sein. DAS ist ja auch der einfachste Gedanke. Egal wie weit sie reisen, sie brauchen etwas, woran sie festhalten können. Wenn es nicht der Glauben und die Kirchensteuer ist, dann ist es eben ein Feindsbild. Da sind sie sich alle einig. Sie haben sich dann immer was zu erzählen, etwas zum Aufregen. Es passiert ja sonst nicht viel. Sie fühlen sich ausgegrenzt, abgelehnt und denken sofort, die Ausländer lästern über mich. Weil sie so denken, seit ihrer Kindheit und sie haben ja ausser ihresgleichen niemanden kennengelernt in ihrem Hinterweltdorf. Und sie würden ja selbst über die anderen lästern, also denken sie das auch von denen.Lästern verbindet, lenkt vom Thema ab, dann ist es auch nicht so langweilig in der Bahn.

Das gilt auch für`s Essen: Am liebsten fühlen sie sich im Ausland bei Mc Dono und Sternchenbacks wohl. Die Fisch- Experimente haben ja eh nur für Magenprobleme gesorgt.Wir bleiben bei dem, was wir kennen. Kartoffeln, au ja. Sonst kein Risiko mit komischem Fleisch und ausländischem Essen, ausser vielleicht italienisch (Pizza, Auflauf) und chinesisch (Bami Goreng). "Schön günstig und große Portionen haben die. Da kriegen wir noch was für unser Geld Schatz." Geld wird nicht ausgegeben, es wird reingeholt und gespart, bis der Arzt kommt.
Der Friede sei mit Euch. 3x Ave Maria, 3x Vater Unser. Amen.