Seiten

Posts mit dem Label gedankenspringen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label gedankenspringen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 11. Juli 2012

Querbeet

• Stoff aus "Milch" hergestellt Q-Milch (Wollfaser aus Milcheiweiß Kasein)

• Bubbletea schmeckt nicht

• Mc Donald`s hat Lizenz für Bubbletea gekauft. Alle anderen kleinen Franchise Läden können bald einpacken

• Nagellack Trend hört nicht auf. Immer mehr kommen gebleachte Farben dazu. Sieht ein bisschen aus wie Farbe mit Tipp Ex gemischt.
Jetzt auch für Augen viel bunte Farbe sowohl in Form von Lidschatten als auch bunter Eyeliner.

• Sex sells. Immer mehr Erotik Romane von Frauen geschrieben. Je dreckiger umso besser der Umsatz anscheinend. minibebic goes bald auch Sex :)

• ich mag episches Theater von Berthold Brecht. Ich liebe Verfremdung und Schau- Spiel.

• Dank Läden wie Globetrotter und die wesentlich günstigeren sind an sich unschöne Outdoor Funktions Kleidungs Stücke gesellschaftsfein geworden. Paare lieben es auch im Sommer in Funktion auf die Strasse oder zu Freunden zu gehen. Einige auch im Partner Look. Man zeigt damit auch eine gewisse Sportlichkeit. Zu der man of course stehen möchte. Studentinnen lieben dazu Dakine Rucksäcke kariert. Wer das Geld für Jack Wolfskin und Schöffel nicht hat, der kauft sich sein kuscheliges Fleecejäckchen von Bench.

• Auf dem Land ist der IQ Wert geringer als bei Menschen in der Stadt. Stimmt das?

• Schulen mit größerem Ausländer Anteil schneiden im Durchschnitt schlechter ab.
Stimmt das? Woran liegt das? An den Ausländern? Woher kommt die Angst bei dem Einen? Woher kommt die Wut bei dem Anderen?

• Sagen Statistiken immer die Wahrheit?

• Ist es mittlerweile eine Art Trend manisch depressiv zu sein?
Vorher war es ganz verpönt, seelisch irgendwie krank zu sein.
Vor einigen Jahren war Burn Out die willkommene gesellschaftlich mehr akzeptierte Krankheit. Schließlich kann ja ein Arbeitsloser kein Burn Out kriegen. Dafür muss man schon sich ab-gearbeitet haben. Was wiederum zeigt, was für ein geiles Arbeitstier man doch ist. Tadaaa, Punkt für Dich Kitty.
Depression klingt schon mehr nach Krankheit und Verrücktheit, Anders- Sein.
Das will doch keiner. Alle wollen zwar anders sein, sich von der Masse abheben aber bitte nicht mit einer Depression. Nicht im Denken Anders- Sein. Mittlerweile aber scheint "Burn Out" out zu sein.
"Ich bin manisch depressiv" verschafft dem ein oder anderen Mann Zutritt zu einigen Frauenbetten, da bei den Damen der Helfersyndrom und Mutterkomplex rauskommt.
Aber wehe, sie sagt, sie wäre manisch depressiv oder besser noch: Borderline. Oh weh oh weh, er ist schneller weg als man gucken kann. Denn DAS sind ja "echte" Krankheiten. Alles andere sind Trends.

• Sind die starken emanzipierten Frauen es Schuld, daß die jetzige Generation der Männer verweichlicht ist? Weil Frauen in Europa nicht akzeptieren wollte, nur Kinder zu kriegen und Hausfrau zu sein. Haben sich die Rollen vertauscht? Sind Männer verunsichert seitdem auch Frauen Manager sind, in den Chefetagen sitzen und in einigen Berufen sogar mehr Geld verdienen als Männer? Gibt es überhaupt noch einen Job, den eine Frau nicht machen könnte? Muss eine Frau alles können? Ist sie toll wenn sie alles selber kann und der Mann sich fragt: Wozu braucht die mich denn dann noch? Leidet diese Power Frau dann nachher daran, daß alle sie klasse und stark finden aber keiner mehr weiblich? Sehnt sie sich im Innern nicht eigentlich doch nach einem Mann, der sie beschützt und mit ihr eine Familie gründet?
Schämt sie sich zu ihrem echten Wunsch zu stehen, weil es unmodern ist für eine Frau sich Familie zu wünschen statt steiler Karriere, Erfolg, Macht, Geld und Ansehen?
Verschreckt die starke Frau nicht die Männer, weil die sich neben ihr überflüssig, weich und schwach fühlen?




Montag, 2. April 2012

Zeiten ändern sich




Für die Frau von H E U T E.

Die alle Rollen erfüllt:

Frau sein.
Mutter sein.
Arbeitende Frau sein.
Partnerin sein.
Zu Hause sein.
Unterwegs sein.

Jonglieren zwischen Meetings, Windeln, Yoga, Abendessen kochen, Selbstfindung... und dabei am besten immer gepflegt aussehen, glatte rasierte Beine haben und irgendwie alles unter ein Hut kriegen.
In der Partnerschaft leicht, luftig, gelassen, entspannt und glücklich sein.
Mal eine Heilige, mal eine Nutte sein.
Immer versuchen, die beste Mutter zu sein und doch einiges falsch machen.
Eine Gradwanderung zwischen emanzipiert sein und doch es jedem Recht machen wollen.

Multitaskingfähig sein aber dann doch nur eine Sache richtig machen können.
Beim Kochen Telefonieren, Probieren und Termine organisieren.
Auf dem Weg zum Yoga schnell fahren und eben mal schnell entspannen.
Die Selbstentwicklung nicht vergessen: Bücher lesen, Hobbies nachgehen, Sport treiben, Schwimmen gehen, mit sich im Reinen sein, in seiner Mitte sein, erfüllt sein.

Alleine, mit der Freundin, mit dem Partner, mit den Kindern tolle Sachen unternehmen.
Kalender sowohl in Buchform als auch am Rechner als iCal benutzen und pflegen.
To Do Listen, analog und digital.
Emails checken, Whatts App tippen, simsen.
Handy immer anhaben, für alle Fälle, man weiß ja nie.
An sich denken, sich vergessen.
Glücklich sein, frustriert sein.
Wunderschön sein, fettige Haare haben.
Zu lange kommen, zu kurz kommen.
Multiple Orgasmen, keine Orgasmen.

Und genau für diese Frauen, von denen es sehr viele gibt in der HEUTIGEN Generation...
habe ich dieses kleine Portemonnaie genäht: WORKING MUM

Weil Du es schaffst, alle Rollen irgendwie doch unter ein Hut zu kriegen.
Weil es für Dich nicht selbstverständlich ist, den Mann arbeiten zu lassen und selbst zu Hause zu bleiben.
Weil Du Deine Unabhängigkeit und Freiheit nicht aufgeben willst.
Weil Du nur mit Hausarbeit und Mutter sein nicht erfüllt bist.
Weil Du Deinen Mann unterstützt und auch arbeiten gehst.
Weil Du vielleicht nicht immer weißt, was Du willst, aber genau weißt, was Du nicht willst.
Weil Du nie aufgibst und immer aufstehst, auch wenn Du fertig bist mit Erfüllen aller Rollen und Dich manchmal fragst: Und wo bin ich?

Ich schenke Dir dieses tolle Portemonnaie.
Denn das Geld, wofür Du im Laden, im Büro... hart gearbeitet hast, darfst Du für Dich ausgeben :)
Denn Du hast es Dir verdient!

Quark



Ich mag Kontraste und Gegensätze. Liegt wohl an meinen Wurzeln, daß ich sowohl Asien als auch Europa in mir vereine... mal mehr das bin, mal mehr das, mal beides gleichzeitig. Manchmal bin ich ein Ganzkörper Widerspruch in Person. Das kann lustig sein, aber auch anstrengend. Nie bin ich normal also grau. Immer bin ich schwarz oder weiß.
Auf der anderen Seite mag ich keine graue Maus sein. Grau= Normal kann jeder. Und das Normale langweilt mich furchtbar.

Daher habe ich diese Quark Tasche heute genäht. Um meine Gegensätze in einer Tasche darzustellen. Wow minibebic, Du redest ja fast wie eine Künstlerin Ha- Ha.

Also "der Tasche": Aussen weisses Plastik, kariertes Muster, innen dünne Baumwolle mit fröhlich buntem Muster, was mehr an Afrika oder Regenwald erinnert. Und aussen der Frosch, was beide Seiten miteinander verbindet durch die Farbe Grün und das Thema: Gras, Regenwald. Grashalme und Frosch sind natürlich handgestickt mit mercerisiertem Baumwoll Stickgarn (Mouliné, Madeira: sehr schöne Qualität). Der bunte Stoff ist innen mit Vlieseline verstärkt.

Leider hat der weisse Stoff beim Nähen sich verdreht. Habe es aufgetrennt und erneut versucht. Als es aber wieder verdreht war, habe ich es sein gelassen, da der weisse Stoff sonst kaputt gegangen wäre. Es dauert noch seeeeeehr lange, bis ich Übung drin habe und meine Taschen 100% perfekt nähen kann. Ich finde es furchtbar, wenn Nähte nicht gerade sind und Fadenenden noch zu sehen sind. Dafür habe ich mir eine tolle Stickschere bestellt, die wirklich alles bis aufs Kleinste kürzt, so daß man fast nichts mehr sieht.

TO DO minibebic:
• Gerade nähen lernen.
• Mit Plastikstoffen nähen lernen, daß es nicht spannt oder sich verdreht.

Also los an die Maschine Quarktasche Teil 2 wird genäht. Puh....

Apropos TO DO:

Habe mir aus dem tollen weissen Plastikstoff eine Tasche genäht mit neonpinker Schleife und dem Wort TO DO.
Da tue ich alle meine Zettelchen rein, die sonst runfliegen. Heute bei meiner Ärztin habe ich meine 23 Überweisungen reingetan. Der Arzthelferin gefiel meine TO DO Tasche sehr gut. Komisch, bestellt hat sie trotzdem nichts. Hmmm, ob sie gesehen hat, daß die Tasche eigentlich schief genäht war????

Ich gebe nicht auf. Eine minibebic gibt niemals auf! Ich werde eine neue TO DO Tasche nähen, diesmal gerade und verkaufe es an die Arzthelferin. Wenn es sein muß, zwinge ich sie eben dazu :)

Donnerstag, 29. März 2012

Baumwolle








Diese Bilder entstanden im Oktober 2000. Damals arbeitete ich als Lizenzdesignerin/ Grafikerin für eine Textilfirma in Aachen. Mein toller Chef M.F. von dem ich sovieles und viel mehr gelernt habe, hatte mich für eine Woche nach Istanbul geschickt. Damit ich die Produktionsfirmen sehen und mir ein Bild davon machen kann, wer, wo, wie meine Zeichnungen auf die Textilien überträgt.

Das war für mich ein tolles Erlebnis. Nicht nur, daß ich diese wunderschöne, kontrastreiche Stadt zwischen Europa und Asien erleben durfte sondern die einzelnen Schritte der Textilindustrie: Vom Baumwollfeld bis zum fertigen Sweatshirt mit meinem Motiv als Druck, Stickerei oder Applikation und dem Rubberlabel dran.

Ich habe wundervolle Menschen kennengelernt und mich sofort wohl gefühlt. Ich war nie alleine, immer war jemand da, der mich abholte, wohin fuhr, mich zum Essen in tolle Restaurants einlud, mit mir ins Kino ging, weil ich türkisches Kino nie kannte, mich nach Hause einlud, mir die Museen und Sehenswürdigkeiten zeigte und natürlich die ganzen Firmen und wirklich jeden Schritt, den ein Bekleidungsstück nur durchmacht zeigte und erklärte.

Danach hatte ich ein ganz anderes Verständnis für meinen Job als Designerin. Ich ging ganz anders an die Sachen ran und dachte immer daran, wer das mit welcher Maschine wie produzieren wird. Man legt danach die Datei einfach ganz anders an von Anfang an. Dafür bin ich sehr dankbar, daß ich das auch in den Folgejahren erleben durfte. Es hat meine Arbeit sehr geprägt.

Und ich sach es Euch: Ordnung ist die halbe Miete. Es geht nichts über eine perfekte- saubere- für jeden Verständliche- professionelle Ordnerstruktur. Jeder Blinde würde in meinem Rechner jede Datei finden, die er sucht. Es erklärt sich von selbst. So minibebic genug der Selbst Pudelei. Sorry.

Ich hatte eine lustige Kamera mit bei der Reise. Sie sah aus wie eine Polaroid, aber die Bilder wurden auf eine Diskette gespeichert. Kennt Ihr die noch? 3,5 Disketten hahaha. Da ich über 1000 Fotos schon allein in den Produktionsstätten gemacht hatte, könnt Ihr Euch ja vorstellen, mit wievielen Disketten ich zurückflog.

In der Firma hatte ich die Fotos alle überarbeitet und... ja dann passierte das, was minibebic bisher zweimal in ihrem Leben geschafft hat: Irgendwie hatte ich die Motherboard des Mac, damals G3 zerstört. Nur Gott weiß wie.
Die Disketten hatte ich ordentlich wie ich bin direkt formatiert. Buh.
Aber eins sag ich Euch: An meiner tollen Ordnerstruktur lag es nicht. Nach den G4`s gab es dieses Problem bei Apple auch nie wieder. Der Mac Spezialist sagte irgendwas von Knotenbaum. Keine Ahnung was ein Baum im Rechner gesucht hat.

Alles, was von dieser so wertvollen Reise übrig blieb, sind nur diese paar Fotos.
Ihr kennt das vielleicht aus eigener Erfahrung. Nichts tut so sehr weh, wie verlorene Fotos. Ich könnte heulen. Das tu ich dann meistens auch. Der Augenblick verschwindet irgendwie damit. Natürlich ist alles in meinem Gehirn, fotografisches Gedächtnis abgespeichert, aber in der Hand habe ich halt nichts mehr. Das finde ich immer traurig.

Das ist uns auch mal mit Familienfotos passiert. Meine älteste Schwester z.B. trauert seit 50 Jahren immernoch hinter ihrem einzigen Foto wo sie ein Kleinkind drauf war. So werden wir anderen nie erfahren, wie sie als kleines Kind aussah. Naja doch, in ihrem Falle ist es so, daß ihre Tochter ihrer eigenen Kindheit unheimlich ähneln würde. Wobei meine Schwester sagt, meine Nichte wäre phänotypisch und von ihrer Art her 100% meine Kopie. Ach, wir sehen irgendwie alle uns unheimlich ähnlich. Das finde ich sehr toll, immer mein Spiegelbild zu sehen :)

Also zu den Fotos: Aufgenommen am 10.10.2000 in einer Garnfirma außerhalb von Istanbul auf der europäischen Seite.
"Der Weg der Baumwolle" sollte mein Büchlein heissen, den ich nach der Reise machen wollte.
Mein Chef war auch sehr traurig. Er hatte die Fotos gesehen und mich auf die Idee gebracht, ich solle doch eine Art Reisereportage, Fotos mit Texten dazu machen. Tja, c`est la vie mon coeur. C´est la vie.

Freitag, 17. Februar 2012

same procedure every day in every city???

thai massage / chinesische massage / kleine schnelle flinke asiatische händchen / usa naildesign by asian girls and a men / everyday at his same position / wettbüros nebeneinander / billisch frisör von der kette / 1,- läden / internetcafes / kiosk ///
stadtbild, inneres der stadt, da wo die meisten touris hingehen, kleine läden in 3. generation machen zu, hohe mieten mitten in der stadt, das bild hat sich verändert, viele billigläden, lassen alle ihr geld in den wettbüros? woher kommt denn das geld?
ok. das ist jetzt sehr eindimensional, ich weiss. aber frage: wie sieht euer zentrum aus? ich rede nicht von den süssen gassen und netten bio läden sondern von der haupt einkaufs strasse, was das stadtbild nunmal prägt. kein tourist in köln kommt extra nach köln angedackelt für die netten kleinen süssen lädchen im belgischen viertel oder?

Sonntag, 21. August 2011

Prinzessin minibebic

Besser kann ein Sonntag nicht anfangen. Nach langem Schlaf in der Hängematte hab ich mir ein Vollbad gegönnt. Mit ganz viel Schaum, Minz Maske und frischem Apfelsaft. Dazu entspannende Musik, habe einen Taichi App Runterladen, der toll ist. Meine erste Bade Ente im Leben, die mir Marie geschenkt hat, ist in dem Schaum versunken. Hmm war wohl zuviel für das kleine Entchen. In Lavendelöl eingehüllt, was mir meine Schafmama geschenkt hat, pustete ich quietschfiedel Seifenblasen bis... ja, bis der Pustefix samt Inhalt auch versank. Mag mir einer meiner treuen Leser ein neues schenken??? Darüber würde ich mich sehr freuen. Aber nochmehr würde ich mich freuen, wenn Ihr für Somalia spendet!!! Ich unterstütze die Misereor in Aachen. Auf Ihrer Homepage kann man ganz leicht direkt spenden. Wenn man sein Hab und Gut teilt, ist man doch ein wahrer Prinz und Prinzessin! Für meinen tollen Morgen und dafür, wie gut es mir geht bin ich endlos dankbar. Und beim Baden ist mir noch etwas eingefallen. Das Gesetz der Anziehung. Man zieht das an, in welchem Zustand, Verfassung man gerade ist. Bin ich glücklich, ziehe ich Menschen an, die auch glücklich und zufrieden sind. Ganz automatisch. Wie zwei Magnetfelder. Oder Vögel, die kurz vor Einbruch von Unwetter noch einmal ihre Runden drehen und dann wie von Magnet angezogen in der Luft still weilen. Die Art wie ich es hier mit den Vögeln beschreibe gefällt mir nicht. Ich werde es überarbeiten.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Nachtgedanken

Warum sind manche Menschen voll verpeilt?
Wie schaffen Menschen ihren Alltag und Leben, die einfach langsam im Denken und Handeln sind,
die echt nicht mitkriegen, was um sie herum passiert?
Warum antworten manche extrem selten auf Sms oder Emails, obwohl sie Email und Sms süchtig sind und daneben sitzen?
Warum sind manche Kopierer und Ideenklauer, die alle auch noch dasselbe nachäffen erfolgreicher als die originellen Erfinder?
Warum sind soviele Facbook Benutzer immernoch Im Facebook sehr aktiv, obwohl sie sagen, sie hassen Facebook?
Warum regen mich manche Menschen einfach auf nur weil sie dumm, langsam oder nervig sind?
Warum kotzen mich egoistische Menschen bloß so sehr an?
Was nützt mir Intelligenz, Schlauheit, tolle Ideen, wenn ich nicht anfangen kann, es in die Tat umzusetzen... einfach anzufangen?
Warum will ich wohl von Dir echt keine Antwort auf meine Fragen?

Montag, 4. Oktober 2010

Komm o Tag, Du Lichtes Freund

Ganz viele Bauteile sind verloren oder vermischt. Es ist wie ein Filmriss. Ich träume, daß ich träume, daß ich träume, daß ich träume und doch bin ich hellwach und sehe mich, wie ich da liege und schlafe. Sehe mich, wie ich schreie. Sehe mich, wie ich träume. Sehe meinen Traume, den die andere im liegen träumt. Und doch bin ich der Traum. Wach auf, bitte wach endlich auf. Aber auch wenn ich aufwache, so ist alles doch am Ende nur ein Traum.
im Spiegel im Spiegel im Spiegel im Spiegel.... Spiel.
Es sind Tage, Wochen wenn nicht Monate, die vergehen, während ich da nur liege. Während ich daneben stehe und mir beim Schlafen zusehe. Verschwitzt wacht sie auf, aber eigentlich ist sie ja mittendrin. In der Geschichte.
Gegen das System. Verschwörungen aufdecken. Hintermänner. Ein Baby, nein diesmal waren es zwei, wie kleine Erwachsene, aber 2 mußte ich opfern... für die Mission und diesmal wurden sie geklont, ewig geklont. Die Heilanstalt. Der Professor, der das Experiment durchführt und mich verfolgt. Er will alle davon überzeugen, daß ich verrückt bin.
Alle sind nur Schauspieler. Gecastete Schauspier. Am Anfang glaubt mir keiner, aber nachher habe ich Anhänger. Es ist alles verschachtelt ineinander, sogar die Häuser sind ineinander und untereinander verschachtelt. Unten ist Wasser. Ich liege und atme nicht. Sie werfen den großen Holzpfahl und treffen mich genau in der Mitte. Das Baby stirbt, ich habe ein Loch. Aber lebe weiter. Muß weiter, die Mission beenden.
1543. Alles dunkel udn verschachtelt, immer eine Türe, die aufgeht zum nächsten Haus, ins nächste Zimmer. Überall in den Betten liege ich. mein klon, mein Klon, mein Klon, mein Klon. Wer ist echt, wer unecht? Sind nicht alle echt? Bin ich echt? Habe wieder Ohrenschmerzen, verliere beim Gehen immer wieder das Gleichgewicht und schaukle hin und her. Alles dreht sich um mich. Ich kann nicht gerade stehen. Ich wache auf und bin in dem Haus des Professors... Ich bin gefangen und kann nicht raus. Ich muss das Haus in die Luft jagen, muß das ganze Expperiment beenden. Der Professor hat es wieder geschafft, mir zu entkommen, aber ich bin ihm dicht auf den Fersen. Das Baby muß geschützt werden. ich verstecke es unter dem haus zwischen dem Wasser und dem Holz. Dann bin ich im Schnee und verstecke es im Wald in einer Baumhöhle. Es muß weiterleben, es darf nicht geklont werden. Nicht dieses. Ich habe alles vergessen. Ich werde erhängt. Aber wir haben die Mission erfüllt. Dafür hat es sich gelohnt. Dem Baby wird es gut gehen. Die Sonne geht auf. Ich sterbe, aber meine Klone werden weiterleben und den Professor weitersuchen. Ich muß allen die Wahrheit zeigen. Sie dürfen nicht ins Irrlicht geführt werden.

Montag, 13. September 2010

Und Du siehst mich nicht

Eigentlich ist es bei vielen das Gleiche: Wir wollen ge-sehen werden. Gesehen, gehört, anerkannt, akzeptiert und angenommen. Wir wollen, daß "die Anderen" uns sehen, wie wir wirklich sind und uns so akzeptieren. Wir wollen nicht verkannt bleiben sondern uns er-kennen lassen. Wir wollen unsere Talente zeigen können und wir wollen, daß diese Talente gesehen werden. Besonders die Menschen, die uns am Herzen liegen sie sehen und uns fördern, fordern und motivieren da etwas mehr in die Tiefe zu gehen. Wir wollen nicht hören: Super hast Du das gemacht, sondern wir wollen differenzierte Kritik. Einem Musiker, der grade von der Bühne runterkommt kann man sagen: War ein Super Konzert. Aber vielleicht ist dieser Musiker gerade bei diesem Super Konzert mit sich und seiner TECHNIK nicht zufrieden? Vielleicht denkt er, er hätte besser proben sollen oder seine Akkorde waren schief? Ihn macht ja mein Kommentar auch nicht glücklich? Es schmeichelt ihn, das war`s dann aber auch. Aber wenn er mit sich zufrieden ist, dann will er von "den Anderen" dieses Feedback und er will "belohnt" werden mit positiver Kritik, Lob und mehr Publikum, treuen Fans und Aufstiegschancen für seine Band. Oder will er immer auf demselben Level bleiben? Jahrelang immer dasselbe spielen und dasselbe singen und dasselbe verdienen? Und dasselbe hören?
Wie sehr identifiziert sich denn der darstellende Künstler mit seiner Kunst? Was will er erreichen? Die Leute verwirren und sich über sie heben? Die Gesellschaft kritisieren mit unverständlichem Wirwarr? Je komplizierter umso besser?
Wen will der Künstler erreichen? Für wen malt der Künstler sein Bild? Nein, nicht für die Arztpraxis, auch nicht für Dein Wohnzimmer. Er malt es, um gesammelt zu werden von anderen Künstlern, von Menschen, die seinen Wert zu schätzen wissen.
Man möchte geachtet werden. Geschätzt werden. Nicht unterschätzt nicht überschätzt. Und keiner möchte selbstverständlich werden. Denn es ist NICHT selbstverständlich, daß der andere immer für einen da ist und für denjenigen sich sorgt.
Sowie es nicht selbstverständlich ist, ein menschlicher Mensch und kein Egozentriker zu sein.
Aber sagt er dann, ich fands ja gut, ihren Egoismus. Ach sieh an, auch darin entdeckt er etwas Positives. Wäre ich egoistisch, würde er das wohl auch bewundern?
Es ist auch eine hohe Kunst der Menschlichkeit, treu zu sein. Man kann aber auch Hunderte über sich rutschen lassen. Kann man, wenn man ein großes Bedürfnis danach hat. Wer will, der kann. Auch darüber denkt er nicht negativ. Er findet es guuut. Alles darf sein nur ich nicht. Soll sie doch sagt er dann. Ist doch egal. Ja, aber mir nicht. Man schützt, was man liebt und nicht das, was man nicht mehr liebt. Aber genau DAS versteht er nicht und wird es nie verstehen. Deshalb schließe ich die Tore. Jetzt darf er sie alle rechtfertigen und in Schutz nehmen soviel er will. Jetzt darf er alles persönlich nehmen, was eigentlich nicht in seine, sondern in ihre Richtung ging. Er darf es. Denn es ist mir egal. Ich habe zugemacht.
minibebic atmet heute nur Schmerz. Ich bin Schmerz und Schmerz fließt durch mich nicht Liebe. Heute nicht. Morgen nicht.
Am Ende geht es doch da kaputt, wo der Faden am dünnsten ist.

Sonntag, 12. September 2010

Geschälte Orangen


Im Hause meines Vaters war es laut, sehr laut sogar. Wir 5 liefen herum, zankten uns, lachten und spielten selbst erfundene Spiele. Wir drehten den Küchenstuhl um, einer saß drauf und hielt sich an den 4 Beinen fest. Dann wurde der Stuhl gewackelt und bewegt. Es gab noch ein Spiel, es hieß "Portakali soydum, basucuma oydum, ben bir yalan uydurdum, duma duma dum". Was soviel heißt wie Inne minne miste, es rappelt in der Kiste nur daß bei uns eine Orange geschält wird. Wir hatten viele dieser bescheuerten Spiele. Nöni war immer das Pferd. Während Mami im Garten erntete und Baba bei Granus Glaskonen zerschlug, waren wir mit Spielen beschäftigt als ob es kein Morgen gäbe. Gut, die Älteren trugen mehr Verantwortung als die Kleinen, aber ich erinnere mich nur an das gemeinsame Spielen. Auch wenn das Haus voll mit Gästen war, und das war es jeden Tag, spielten wir Kinder in der Menge und es schien niemanden zu stören. Ab und zu gab es Zoff und Gezanke aber der wurde ebenso schnell wieder vergessen.

Meine Kindheit drehte sich oft nur um die eine Frage: Was spielen wir jetzt? Zwischen Schule, Hausaufgaben, Zu Hause helfen und im Garten mit ernten war ich die meiste Zeit nach der Schule nur am Spielen. Wir gründeten den Club der Vampire und ich war minibebic, die Naschhafte. In der 4. Klasse waren wir der Club: Die schwarze Hand. Wir fühlten uns als Detektive. Eilendorf kam uns riesig vor und jeden Tag gab es Neues zu entdecken. Wir holten unser täglich Süß am Kundendienst Automaten und bei Frau Oebels oder Dremegari: Schlümpfe, Violas, Lakritz Schnecken, Speckmäuse, Erdbeeren, saure Schlangen, Lakritzbrezeln, Esspapier, Schleimi Spinnen, Cola Kracher, innen saure Lollis, und was es sonst noch gab. Die dicke Verkäuferin von Leo Schuhmacher arbeitet heute noch da. Ab und zu, sehr selten, wenn ich da vorbeikomme hole ich mir diese Kirschlollis, die an grünem Plastik hängen, so als ob man sie vom Ast gepflückt hätte. Kennst Du sie? Manchmal bekam ich das auch von meinem Hausarzt Dr. Friedrich. Sie gingen schnell kaputt und taten sehr schnell im Zahn weh. Bei Dr. Friedrich klauten Serah und ich im Frühling die Maiglöckchen aus dem Vorgarten. Wir lieben den Duft von Maiglöckchen.

Im Hause meines Vaters gab es immer warmes Essen, zu jeder Tageszeit. Mami war und ist eine leidenschaftliche Köchin. Und kein Gericht war ihr je zu mühsam um es zu kochen.
Es waren meist sehr aufwendige Gerichte. Doch was wir am meisten liebten, waren die einfachen Sachen. Kartoffeln, Kastanien und Zwiebeln aus dem Ofen im Winter. Dazu heißes Brot mit Butter, Salz und Chili, und Petersilie vom eigenen Garten. Und jede Menge Grünzeug sowie Tomaten. Alles frisch in die Mitte. Alle sitzen auf dem Boden, die Decke auf den Knien und das Tabla (Holztisch) in der Mitte. Salz vor jedem. Egal ob Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter, Grünzeug gab es immer in Massen.
Und Bekmez aus unserem Dorf. Bekmez ist nichts anderes außer Traubenzuckersirup.
Den meine Eltern sehr mühselig und mit Herzblut in tagelangem Aufwand herstellen. Es besteht zu 100% aus Weintrauben, die gewaschen, zerdrückt und stundenlang in einem Riesenkessel mit Erde gekocht werden.
Mein Vater hat extra für meine Mutter einen gigantischen Tretmörser herstellen lassen. Aus einem Stein, der jahrzehntelang in unserem Garten vor dem Haus stand. Früher hieß es, daß darunter eine alte Schlange leben würde.

An einem regnerischen Tag in den Sommerferien saß ich mit meiner Großmutter Ümmihan auf dem Balkon. Die Bäume wogten sich im Winde. Sie raschelten und erzählten ihre Geschichten. Meine Oma deckte sich zu mit meiner Babydecke in rot-blau Karo. Ich saß neben ihr, hielt ihre dünnen knochigen Hände, die immer warm waren und wir lauschten dem Regen, dem Wind und den Bäumen. Meine Eltern riefen von drinnen "Kommt rein. Ihr werdet noch krank." Aber wir zwei Dickköpfe blieben sturr. Wenn meine Oma etwas genoss, dann machte sie Geräusche wie Ähmm Mmmh Hmm. Und sie sagte mir: Kavaklari dinle (Hör den Bäumen zu. Lerne von den Bäumen das Leben.) Das tat ich und lernte von den Bäumen das Leben. Lauschte dem Wind und dem Regen. Die Alten in unserem Dorf können anhand des Windes, des Regens und der Ernte sagen, wie hart der Winter wird, wie warm der Sommer wird und wie lange sie leben werden.
Leider kann ich es nicht. Ich richte mich nach den Tieren. Freßen meine Katzen viel, dann wird es bestimmt ein harter Winter.
Aber es ist 10 Jahre her, daß ich Katzen habe und ich mag lieber Hunde. Katzen sind egoistisch und undankbar und Egoismus ist kein guter Charakterzug, weder für Mensch noch für Tier.

Im Dorf gab es nur einen einzigen Tante Emma Laden. Da konnte man alles in Kilo kaufen, die Ware lag in Schütten. Was wir liebten war Leplebi, eine Art geröstete Kichererbsen und natürlich Pötibör und Lokum, dazu Cay. Pötibör sind quasi Leibniz Butterkekse. Man nehme zwei Leibniz Butterkekse und in die Mitte türkischen Honig, den einfachsten. Quetsche den Honig zwischen den Keksen und genieße es zu heißem Tee, am besten ohne Zucker dazu Milch, aber das ist eher russisch oder britisch als türkisch.

Patpat ist ein Traktor und mein 87 jähriger Onkel fuhr mich einmal damit zum Weizenfeld. Als ich ankam, war ich weiß vor Staub und hatte Bauchschmerzen vor lauter Lachen. Naja, mein Onkel fuhr sehr... temperamentvoll wäre untertrieben. Wir gingen fischen mit Baba, Onkel Rasim und Onkel Sükrü (der mit 47 an Krebs starb). Der Fluß floß (heißt das so?) damals noch und die Fische waren noch recht klein aber dafür umso intensiver im Geschmack.
Sie warfen die Netze und fischten kleine und große Fische. Wir haben dei Fische gereinigt und gegrillt. Dazu gab es frisches Volksbrot (150gr aus bestem Weizenmehl) und Salat aus dem eigenen Garten sowie Ayran mit Milch von den eigenen Kühen, Salat ohne Ende und Honig aus der eigenen Imkerei. Und Wasser vom Fluß.
Wir Kinder mußten nichts tun. Wir sprangen Seil, schaukelten und liefen herum und schrien vor Glückseeligkeit.

Im Hause meines Vaters roch es nach Geborgenheit, Schutz und Liebe.
Wir hielten zusammen, komme was wolle. Wir glaubten an das Gute.

Donnerstag, 9. September 2010

Zimmer mit Aussicht


Auch wenn ich ganz weit weg bin, dann bin ich doch da. Kann springen wohin ich will. Kann durch die Winde wehen, durch die Ozeane hindurch schwimmen. Kann tauchen so tief ich will. Fliegen so hoch ich möchte. Mit den Flüssen fließen. Mit dem gewaltigen Sturm eins werden und stürmen. Bäume reißen, alles in Feuer brennen, alles löschen, alles vermischen und wieder von Neuem leben lassen, erblühen lassen. Wachsen lassen, mit der Sonne strahlen, mit dem Mond strahlen. Und wann ich will wieder zurück kommen.

Geister der Winde. Glühen in der Finsternis. Führen ihn fort. Ich am Ruder. Dann hinfort.

Dann brachte er mir Klavier bei, aber das Klavier hing an der Wand und ich spielte von oben nach unten. Mein erstes Konzert war ein Fliegen. Er sah mich nur an. Ruhig und vergänglich. Seine Hand brannte auf meinem Nacken. Ich durfte mich nicht umdrehen.
So hatten wir es abgemacht.

Als das ganze Haus leer war, als alle gestorben sind, waren wir nur noch alleine drin. Das Fliegen ging leichter ohne die ganzen Menschen. Diese eine Strasse mit der traurigen Musik. Wir haben uns dort aus den Augen verloren. Zuviele Menschen. Er spielte mit seiner Gitarre das traurigste Lied, daß ich kenne. Seine Augen waren leer.

Erst später bemerkte ich, daß er die ganze Zeit nicht einmal mit den Augen geblinzelt hatte.

Montag, 30. August 2010

Danke!

Ich zünde eine Kerze an und danke.
Ich bin dankbar für mein Leben.
Es geht mir gut.

Es geht uns so gut.

Doch vielen reicht das Gute nicht.
Sie wollen immer mehr und mehr.
Und wenn sie alles haben, dann sind sie immernoch unzufrieden.
Wenn alle Wünsche, alle Träume in Erfüllung gehen, dann müssen doch neue her.
Es gibt für viele nichts Schlimmeres als ein paar glückliche Tage.
Dann bohren sie, suchen und finden sie das, wonach sie gesucht haben: Unzufriedenheit.
Scheint eine gute Motivationsquelle zu sein.
Ein Ansporn: die innere Unzufriedenheit mit allem und jenem.
Noch mehr Geld, noch mehr... noch mehr Mehr.
Noch mehr Haben, noch mehr Schein(e).

Zünde eine Kerze an und sei dankbar.
Für Dein Leben.

Sonntag, 15. August 2010

Sonntags bei Angusch

Also da hängen wir nun in der Hängematte mit Angusch und Doris und arbeiten an der 554. Geschäftsidee, gefühlte 10.788. Sie möchte nicht Doris heißen, als ob ihr echter Name besser wäre. Ach ach, sie ist gegen das Internet. Jetzt streiten sie über das Leben und die Welt. Angusch redet nun von der Evolutionstheorie. Hört hört.... Doris meint, alle werden über sie hinweg trampeln auf der Insel, wo wir nichts zu essen haben. Oh shit, Doris redet von gegenseitig essen. Angusch will schon an uns knabbern. Schon sind wir beim Film Experiment. Hmm, also minibebic denkt vegetarisch, sie ißt nur Lammkoteletts. Wartet Leute, da will grad jemand sich umbringen. Wieder zurück von der Freitodfront. Also es geht darum, soll Daniela hier nun Doris heißen oder nicht? Ähm ich meien D. aus A. aaah sie heißt ab jetzt D- Punkt statt G-Punkt, ihr versteht? Hahaha, Schnekelklopfer. Man sind wir heute wieder witzig. Zurück zu den Geschäftsideen. Angusch leitet die Marketingabteilung. D-Punkt sorgt für die Lounge Deko und minibebic kocht ganzen Tag bis in die Puppen. Hmm ja wo ist die Idee? Jojo Effekt, shit schon wieder. Also die Idee ist, unsere Ideen zu verkaufen: 100.000 Öro mit Konzept. An Ideen mangelts uns allen nicht, nur wir bringen sie nicht zu Ende. minibebic hat Ideen, hat aber Probleme mit dem Anfangen. Angusch kann anfangen, aber es nicht zu Ende bringen und D-Punkt ist ein Punkt, also beendet alles, hat aber keine Ideen. Nanana Frollein, hier mich Arschloch nennen Du Schlampe. Ok, heute sinkt mein Blog Niveau auf den nullpunkt, sagt auch D-Punkt, welcher Punkt jetzt? Der wunde Punkt. Autsch. Man ist das schwer, synchron zu tippen. AUS PUNKT.

Mittwoch, 7. April 2010

Ideen

• Tarifvertrag:

Ameise, Mistkäfer= Arbeiter, Spinne= Chefin
Ehrlichkeit , Stunden schieben, in der Zeit das Doppelte schaffen, interessiert keine Sau, Finger tippt nonstop auf Tarifvertrag,
System, Regeln, Hierarchie, Erbsen, Korinthen, Woyzeck NUR zähl die Erbsen,
Nicht denken, tun.
Man darf den Ranghöheren nicht kritisieren, der bleibt im System fehlerfrei und anantastabr. Auftsand im Affenstall uach uach. Stadtaffen.
Das System ist krank. Und es MACHT krank.
Fickt Euch, ich gehe = Keine Lösung.
Pack die Rübe am Genick. Zappel zappel.
Akzeptieren daß andere anders sind???
Mehr, mehrer, am Ende bin ich dreimal mehr als Du. Und raus bist Du.

• Denken der Gedanken:

"Das da ist anders. Anders kann nur schlecht sein."
Kriege, Fremdenhass, Integration, Assimilation, Sozialdarwinismus... alles nur Wörter.
Problem liegt im Denken. Die Gedanken...
Dienstreisen. Menschen begegnen. Kontakt. Agression der Minderheit. Aha! Woher kommt die?
Byron Katie: "The Work"


• Kleider machen Leute:

Erscheinungsbild ändern je nach Lust und Portemonnaie, Bretonische Shirts angesagt, haben alle Girlies an, Kauf Dein Abercrombie & Fitch Teil, mache Werbung für sie und bezahle damit ihre Werbung und teure Papiertüte. Eine gute Tüte, diese Tüte.


Kommt also alles noch... minibebic muss sich nur noch ordnen... in ihren Gedanken.

Freitag, 23. Oktober 2009

Gedanken springen

Ich laufe durch die Stadt. Nein- ich renne. Also von vorne. Ich renne durch die Stadt, atme die Lüfte ein. Es kommt alles entgegen. Der Wind, die Menschen, die Eile, die Kirche, das Brötchen in der Hand, es ist Mettwurst - - - vom Schwein. Kaffe, ohne Milch, fast kalt.
Stein, kalt und fest. Ein Baby, pudrig und warm. Geborgenheit riecht grün. Ein Hund, naßkalt - - - Regen. Windhauch, vom Süden. Augen, traurig. Augen, neugierig. Matt. Grau. Leuchten: Kerzen brennen. Dunkel. Mond. Sterne. Laut, geht fast unter die Stille. Seid dochmal ruhig.
Liebe zeigen. Das, was da ist. Oder graben? Tief, tiefer, in sich. Was? gibt es Regel? Nein.
Wahrheit. Oder Pflicht. Stop. Ampel. Oma mit Stock - - - was sie wohl alles erlebt hat?
Zug kommt, woher kommen sie? Wohin fahren sie. Sein Zug hat noch paar Minuten. Schau auf die Uhr- die grauen Herren stehen die Zeit? Alles wird Zeit. Alles ist Zeit. Zeit. Warte. Jetzt geh.
Hören. Sehen. Riechen. Fühlen. Fehlt was? Aber natürlich.

Donnerstag, 24. September 2009

Bonjour mon jour





• Liebe
• Ich komm zu spät. Viel zu spät... Hase aus Alice im Wunderland
• Uhhhh Baaaahn faaaaahrn
• Wörkinck piepel
• Tipp tipp tripp
• Speckstein, Malen, Pferd, Theater
• Shöpping görl, Kasse kling ling
• Ich habe es 2 Wochen geschafft, es klappt also!
• Honeysuckle & Oat & Heather
• Wasser: Fluß, Bach, See... Mondschein
• Haus am See, Holzboot, 1+1= 4, Lächeln
• Loslassen, Leichtigkeit, Kraft, Energie, Ruhe, Frieden
• Liebe

Dienstag, 1. September 2009

Politicians go Twitter



Wenn Merkel und Co mitzwitschern bei Twitter und Facebook, dann.... ja dann ist doch die Welt in Ordnung Tüddelchen. Mehr dazu auf www.tagesschau.de
Den Münte kann man mittlerweile auch bei StudiVZ gruscheln.

Sonntag, 23. August 2009

...et cèst tout!

Mal Schwarz.
Mal Weiß.
Mal Grau.
Immer in Bewegung.
Nie Stillstand.

Silencium in Motio.



Dienstag, 7. April 2009

So sprich,

Menschen kommen. Menschen stehen. Menschen gehen. Ist es nicht kpmisch? Manchmal ist es das Gleichnis. Dein Ebenbild! Die Ring Parabel vom Nathan, den Weisen. Nein, mehr. Mehr als Suchen. Mehr als Finden. Da, genau da steht er, schaut tief in Deine Seele und flüstert: Ich kenne Dich. Da bin ich. Aber Du erkennst es nicht. Jedoch doch, aber zu spät. Nein warte, nicht so schnell. 177 gleich x. Warte. Seele warte. Jede Mimik, jeder Zug, der Duft, alles. In mir. Festplatte. Gespeichert. Grün. Alles ist grün. 177 Tage laaaaange tod würde E.A.Poe sagen, sagte Poppy und verschwand inner Wand, doch davor malte sie etwas an die Wand, was war es?

Sonntag, 5. April 2009

Graffiti goes Art

Einige Graffiti Sprayer werden überall auf der Welt als Künstler gefeiert. Zezao aus Sao Paulo z.B. sprüht unterirdisch Kanalisationswände und wird als der neue Popstar gefeiert (Lufthansa Magazin). In New York werden ganze Mauerstücke mit Graffitis versteigert. Der Trend ist vor einigen Jahren enstanden. Es gibt genaus so viele Gegner dieser Kunstrichtung wie Anhänger. PS: Klick auch auf "Lost Art", viel Interessantes dabei.

Ich will noch so vieles sehen und entdecken, darunter auch ganz viele Museen und Galerien. Es gibt eine Reizüberflutung an Angeboten, Informationen, Veranstaltungsterminen etc., dass man regelrecht erschlagen wird. Auf den Punkt gebracht ist zwar genau das Richtige, aber es gibt viel zu viele Medien, die es auf den Punkt bringen und welches soll man lesen/hören. Wo steht das wirklich Wichtige drin? Zeitungen, Kultur Magazine, Internetseiten, Podcasts.... puuuuffff. Ich will doch nur ins Theater, Mensch. Naja, dann bin ich froh, wenn andere für mich schon vor selektieren und einfach fragen: Kommst Du mit zu E.A.Poe`s Theaterstück, dann& dort, um diese Uhrzeit? Da sage ich dochsofort JA und bin dankbar dafür, dass ich nicht alles im Leben selbst entscheiden muss. Das tue ich schon laaaaange genug. Und ich ergänze dann: Lass uns doch vorher japanisch essen gehen. Ich hol Dich ab, um diese Uhrzeit. Perfekt!

Naja, so perfekt läuft es leider selten. Ich möchte Dinge geregelt bekommen, Prioritäten setzen können, diese auch nacheinander abhaken mit oder ohne Selbstdisziplin. Lieber mit. Fühlt man sich doch gleich viel besser. Zum Beispiel gestern war so ein Tag. Eigentlich wollte ich bei dem tollen Wetter in den Wald laufen. Ich brauche Laufen im Wald. Ich weiß, dass ich danach sehr glücklich bin. Ich bin mir darüber bewusst, dass es mir seelisch und körperlich gut tut.

Dann dachte ich aber, hmm ich sollte mal die Wohnung putzen etc. Dann habe ich mich aber verzettelt und bin einkaufen gefahren. Habe mich dort im Konsumsparadies meines Vertrauens bewußt/ unbewußt aufgehalten. Als ich dann zu Hause war und das Einräumen in die Läääänge sich gezogen hat, war ich sooo müde, dass ich mich erstmal aufs Sofa hinlegen musste. Da blieb ich dann auch, so bis nach Mitternacht. Und zwischendurch schaute ich schuldbewußt nach draussen und dachte mir. Ich dachte mir: Shitty, immer noch hell. Das heißt, ich könnte immer noch raus gehen und laufen. Zumindest die Kühe füttern und langsam langsam ohne Eile spazieren gehen. Voller Schuldgefühle und schlechtem Gewissen meiner Person selbst gegenüber lag ich aber nunmal da. Und als es "endlich" dunkel wurde, redete ich mir ein: Ach, jetzt ist es eh zu spät und guckte endlich erleichtert meinen Film weiter. Puh, nochmal Glück gehabt.

Aber das Jahr ist bald rum. Morgen ist Weihnachten, übermorgen Sylvester und Sätze wie "Nächstes Jahr werde ich..." klopfen schon an. Da, ich höre es...klopf...klopf. Also werde ich einen Motivations Coach (oder doch Couch?) suchen, der mich pusht Baby pusht. (Und eeeins und tzwei...halten-halten-und push- push.)
Aber mit fast 32 sollte man sich doch selbst pushen können? Muss man das? Immer motiviert sein, immer positiv, voller Selbst Disziplin und vom Ehrgeiz gepusht? Habe ich bisher gelebt oder nichts aus meinem Leben gemacht? Bin ich toll, weil ich den Moment genieße oder bin ich ein Looser der Gesellschaft, weil ich den Popo nicht hochbekomme, zumindest manchmal.
Ach, jetzt könnte Freud dazu bestimmt sehr viel erzählen über das Ich, das Über Ich und das Es. Mein Es war gestern wohl sehr dominant.

Und als gestrige Couch Potato gewinne ich dem Ganzen etwas Positives ab und habe hiermit eine Filmempfehlung, was ich nicht haben könnte, wenn ich mich gestern bewegt hätte, also war es doch im Endeffekt gut, nicht wahr? "Elegy- Die Kunst zu lieben" mit Ben Kingsley und Penelope Cruz. Ich bin schlecht in Zusammenfassung. Kann nur sagen, der Film trifft genau in die Mitte, genau da. Von nicht älter werden wollenden Männern, vom Fremdgehen, von ihren Ängsten vor der Meinung der anderen, von Liebe und vom Abschied. Nach "Vanilla Sky" noch ein schöner Film mit Pännäloppä.