Alles, was von ihm übrig blieb, war dieses eine Wort, dass er schrieb auf ein Stück Blatt.
Seine Schrift, das Wort, dass er schrieb. Es hatte nichts zu bedeuten, einfach nur ein Wort, was beiläufig erwähnt wurde. Nebenbei. Während in der Bar die Musik läuft. Während jemand eine Zigarette zieht. Jemand aufsteht und Richtung Klo geht.
Beiläufig. Unwichtig. Nebenbei. Vergessen. Dachte ich.
Seine linke Hand hielt die Zigarette, die er sich schon vor Minuten in den Mund geschoben hatte. Er machte sie nicht an. Das schien er öfter so zu machen. Wartet er, bis ich ihm seine Zigarette anmache?
Seine rechte Hand hält locker den Kulli fest. Dann schreibt er. Ein Wort. Ein einziges Wort. Sieben Buchstaben.
Ich beobachte seine Finger, seine Hände. Die stark ausgeprägten Sehnen seiner Unterarme. Seine starken Gesichtszüge. Die Lippen, die die Zigarette halten. Seine weichen langen Haare. Seine braunen Wimpern, die Augen, die jeden einzelnen Buchstaben verfolgen. Die vielen Falten um seine blauen Augen. Die schiefe Nase, vielleicht gebrochen? Er hat Grübchen um sein Mund. Verschmitzt. Lächelnd. Weich im Kantigen.
Dann sieht er mich an, schaut tief und sagt ganz ruhig ausatmend: Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Ich schau ihn an, überlege und sage fast im selbstverständlichen Ton: Nichts.
Ich mag nicht im Nebel nach einem Aal greifen.
Das denke ich nur. Ich sage es nicht. Ihm nicht.
In dem Moment beschliesse ich, ihn nie wieder zu sehen, stehe auf und gehe. Fort.
Er denkt sicher, ich gehe Zigaretten holen. Hat er nicht bemerkt, daß ich garnicht rauche? Vielleicht denkt er, ich gehe aufs Klo. Egal. Vielleicht hat er in dem Augenblick, in der Zwischenzeit, wo die Augen zufallen und wieder aufblinzeln meine Angst erkannt. Mich gesehen. In den Spiegel geguckt. Egal. Unwichtig. Ich muss gehen. Wenn ich bleibe, muss ich ihn töten. Denn sonst tut er es.
Ich drehe mich nicht um. Ich höre nur seine Stimme. Er ruft: Ich bin kein Aal.
Ich gehe. Trotzdem. Oder eben genau deswegen? Ich weiß es nicht. Egal. Ich werde es nie erfahren. Jetzt stehe ich da, genau an derselben Stelle wie damals. Als es Sommer war.
Alles, was von ihm mir geblieben ist, ist dieses Blatt. Was wollte er eigentlich mit diesem Wort sagen? Warum wollte er es unbedingt aufschreiben?
Wusste er was ich dachte oder hatte ich es doch laut gesagt? Warum lief er nicht hinterher? Wegen ihm wäre ich geblieben. Er hätte nur Bleib sagen müssen.
War ich zu voreilig? Nein. Wer will, der kommt. Also wollte er nicht höre ich mich wieder sagen. Ja genau, er wollte nicht, er wollte nur mit dem Feuer spielen aber sich nicht wirklich dran verbrennen. Nein nein, es lag an mir. Ich war es eben nicht sage ich auch noch. Als ob das eine nicht schwer genug zu tragen ist, bürde ich mir noch das andere auf. Hin- und Her. Aber was ist es denn? Nichts? Alles? Weiss? Schwarz? Grau? Nur ein kleiner Tanz auf dem Vulkan und dann Abspringen bevor der Vulkan ausbricht?
Letzten Endes ist es egal sage ich mir, scheiß drauf, bau ein Haus drauf, zerknülle das mittlerweile vergilbte Blatt und werfe es weg. Soll es doch da kaputt gehen, wo es am dünnsten ist sag ich mir wie ein Trost, der zu spät kommt.
Dann sag ich noch: Klappe zu. Affe tot.
Genau. Affe. Tot.
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Samstag, 14. Juli 2012
Freitag, 30. März 2012
Trudi Teil 2
Weil so viele meiner Leser (also nur Finni`s) nach Trudis Fortsetzung gefragt haben, kommt hier Teil 2 der schicksalshaften Geschichte Trudis.
Wie Ihr sieht, Happy End. Trudi hat sich nicht aufgegeben und ist wieder aufgestanden.
Ab und zu schickt sie mir Post aus Afrika und von ihren weiteren Reisen, mittlerweile geht es ihr finanziell wieder besser. Ihre Kauf-, Drogen-, Spiel- und Alkoholsucht hat sie längst hinter sich gelassen. Die Karten und Briefe, die sie mir sendet werde ich bald auch posten.
Allerdings hat Trudi mir schon länger nichts mehr geschrieben. Glaube, sie ist verliebt. Sie hatte mir in ihrem letzten Brief erzählt, daß sie einen Musiker kennengelernt hat und ihn auf seine Welttournee begleiten will.
Ach, unsere gute alte Trudi- unverbesserlich diese Giraffen Frau.
PS: Ach ja Finni`s, Danke fürs Kommentar. Ich überweise Dir wie verabredet morgen das Geld dafür. Auf Dich kann man sich wenigstens verlassen... was man von meiner Schwester nicht behaupten kann!!! Naaa, Sybille?
Wie Ihr sieht, Happy End. Trudi hat sich nicht aufgegeben und ist wieder aufgestanden.
Ab und zu schickt sie mir Post aus Afrika und von ihren weiteren Reisen, mittlerweile geht es ihr finanziell wieder besser. Ihre Kauf-, Drogen-, Spiel- und Alkoholsucht hat sie längst hinter sich gelassen. Die Karten und Briefe, die sie mir sendet werde ich bald auch posten.
Allerdings hat Trudi mir schon länger nichts mehr geschrieben. Glaube, sie ist verliebt. Sie hatte mir in ihrem letzten Brief erzählt, daß sie einen Musiker kennengelernt hat und ihn auf seine Welttournee begleiten will.
Ach, unsere gute alte Trudi- unverbesserlich diese Giraffen Frau.
PS: Ach ja Finni`s, Danke fürs Kommentar. Ich überweise Dir wie verabredet morgen das Geld dafür. Auf Dich kann man sich wenigstens verlassen... was man von meiner Schwester nicht behaupten kann!!! Naaa, Sybille?
Donnerstag, 29. März 2012
Wo ist Trudi hin?
Was ist mit Trudi geschehen? fragen mich viele meiner Leser (also nur meine Schwester).
Nun, ich wollte Trudis herzzereißende Geschichte Euch ersparen. Hatte gehofft, Ihr vergisst sie mit der Zeit.
Aber Ihr wollt es ja nicht anders. Ihr bekommt Eure Story. Nur ich warne Euch, sie ist extremst traurig und kann uns alle treffen.
Die Moral der Geschicht: Es gibt keine (Moral).
Und falls irgendeine Socke Trudis Geschichte mit minibebic`s vergleicht,
kriegt ein Satz heiße Ohren, damit das klar ist. Also Sybille, wehe!
Nun, ich wollte Trudis herzzereißende Geschichte Euch ersparen. Hatte gehofft, Ihr vergisst sie mit der Zeit.
Aber Ihr wollt es ja nicht anders. Ihr bekommt Eure Story. Nur ich warne Euch, sie ist extremst traurig und kann uns alle treffen.
Die Moral der Geschicht: Es gibt keine (Moral).
Und falls irgendeine Socke Trudis Geschichte mit minibebic`s vergleicht,
kriegt ein Satz heiße Ohren, damit das klar ist. Also Sybille, wehe!
Montag, 27. Februar 2012
I love Japan

For Japanfans like me: www.orikemuth.de
Leider ist mein Japan App sehr lahm, so daß ich nicht weiter komme als Lektion 65: Kann ich Ihnen beim Tragen helfen?
Ja, schön und gut, aber ich will ja in Japan nicht nur Leuten beim Tragen helfen. Kennt jemand einen guten Japanisch App?
Ich finde ja, daß Japanisch und skandinavische Sprachen eine große Ähnlichkeit haben. Dieses kurze, abgehackte wie z.B. "Hai, tak, arrigato, konishiwa, gaimashta" klingt sehr ähnlich wie das Schwedische, Isländische oder Finnische. Findet minibebic zumindest. Aber minibebic findet ja auch, daß Polnisch und Italienisch ähnlich klingen.
Heute habe ich genug gepostet. Das macht alles weg oder wett von all den Monaten, wo ich nichts zu posten hatte. So. E basta.
Zum Schluß noch ein Zitat für Dich. Ja, genau Dich meine ich.
"Du fragst mich, was Liebe ist? Und ich sage Dir: Den Eigenwillen aufzugeben". Rumi. Ein weiser Mann.
Mittwoch, 23. November 2011
Die Tiefe in mir
Taucher unter Wasser am Boden des Meeres
Seil abgebrochen, wird nicht gefunden
Eiskalte Höhle
lebt und atmet kommt nicht hoch
kommt erst nach Jahren hoch
kommt nicht klar dort
taucht wieder runter und lebt ewig dort in verharrter Stellung bei vollem Bewusstsein.
Seil abgebrochen, wird nicht gefunden
Eiskalte Höhle
lebt und atmet kommt nicht hoch
kommt erst nach Jahren hoch
kommt nicht klar dort
taucht wieder runter und lebt ewig dort in verharrter Stellung bei vollem Bewusstsein.
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Deine Vergänglichkeit
Genau jetzt umgeben von Farbpracht
Licht
Jetzt nur jetzt
Als ob es kein Morgen gäbe
Zieh noch einmal. Hau rein. Lebe.
Was interessiert mich mein öliges Ich in diesem tiefen Raum in 24 stunden? Jetzt ist doch das Leben nicht? Fick die Vergangenheit. Scheiss auf Zukunft. Nur hier und heute lebst Du Dein zartes blasses Leben.
Erfülle mein Verlangen. Die Sehnsucht in mir. stürze Dich über mich. Lass die Lust und Kraft aus Deinen Lenden springen. Stoße Deine Manneskraft in mich voller Feuer, Leidenschaft und Glut. Ist es nicht der Wille der Götter ihn zu zeugen unter klarer Nacht? Schenkt mir mit jedem Eures stoßes einen starken Gottes Sohn. Einen Kämpfer vor dem Herrn.
Langsam kriecht meine dürre knochige gläserne Hand aus dem Nichts
Ich krieche empor mit meinen verdursteten Fingern und würge nach Dir. Ziehe Dich ins frische Grab. Du dachtest Du bleibst ewig jung? Wie töricht. Jetzt bist du mein. Öffne Dein Mund. Lass mich Deine Seele inhalieren tief in mich hinein. Es essen. Ich habe Hunger.
Seele einatmen. Seele blicken. Tief schauen. Bleib du ruhig dumm.
Du weisst nichts... wenn es kommt... was Du zu tun vermagst.
Your roots are here. Your heart ends in your roots but you are blind to see that the rootes of your family is in you. you are blind. you dont hear anything. Du tappst im Dunkeln. Und ich warte auf Dein Fallen. Auf Dein Ältern. Damit ich Dich dann mit meinen knochigen Fingern zurück zur Erde ziehen kann. Ins feuchte modrige Grab. Du wirst alt. Ich freue mich drauf.
Licht
Jetzt nur jetzt
Als ob es kein Morgen gäbe
Zieh noch einmal. Hau rein. Lebe.
Was interessiert mich mein öliges Ich in diesem tiefen Raum in 24 stunden? Jetzt ist doch das Leben nicht? Fick die Vergangenheit. Scheiss auf Zukunft. Nur hier und heute lebst Du Dein zartes blasses Leben.
Erfülle mein Verlangen. Die Sehnsucht in mir. stürze Dich über mich. Lass die Lust und Kraft aus Deinen Lenden springen. Stoße Deine Manneskraft in mich voller Feuer, Leidenschaft und Glut. Ist es nicht der Wille der Götter ihn zu zeugen unter klarer Nacht? Schenkt mir mit jedem Eures stoßes einen starken Gottes Sohn. Einen Kämpfer vor dem Herrn.
Langsam kriecht meine dürre knochige gläserne Hand aus dem Nichts
Ich krieche empor mit meinen verdursteten Fingern und würge nach Dir. Ziehe Dich ins frische Grab. Du dachtest Du bleibst ewig jung? Wie töricht. Jetzt bist du mein. Öffne Dein Mund. Lass mich Deine Seele inhalieren tief in mich hinein. Es essen. Ich habe Hunger.
Seele einatmen. Seele blicken. Tief schauen. Bleib du ruhig dumm.
Du weisst nichts... wenn es kommt... was Du zu tun vermagst.
Your roots are here. Your heart ends in your roots but you are blind to see that the rootes of your family is in you. you are blind. you dont hear anything. Du tappst im Dunkeln. Und ich warte auf Dein Fallen. Auf Dein Ältern. Damit ich Dich dann mit meinen knochigen Fingern zurück zur Erde ziehen kann. Ins feuchte modrige Grab. Du wirst alt. Ich freue mich drauf.
Dienstag, 16. August 2011
Anna und die Bananen
Die Idee: Wir fragen Menschen zu ihrem Hintergrund, ihren Wurzeln, woher sie kommen, wohin sie gehen, woran sie sich erinnern...
Heute: Eine Geschichte mit Migrationshintergund
Darf ich vorstellen: Anna aus Polen
Anna wuchs im kommunistischen Polen auf. Sie war klein, truge eine dicke Brille und hatte glatte Haare.
Moment.
(Waren Deine Haare fettig Anna?
Nein, waren sie nicht.
Echt nicht?
Du bist echt Scheisse Freundin. Nein sie waren blond Du dumme Kuh.
Hörmal, so wird das ja nie eine ernsthafte Geschichte Du Puschgesicht. Du hast doch immer gesagt, Deine Haare waren fettig. Was soll das jetzt, seit wann sind sie blond? Ich wollte hier eine seriöse Serie starten mit Immigrations ähä Migrationshintergründen und Du, was tust Du? Du verdirbst mir wieder mal alles. Du Punz.
Leck mich doch Freundin, sie waren blond verdammt. Die Brille war dick, ok das stimmt allerdings.
Na also... die Haare waren auch fettig. Darf ich jetzt bitte meine ernst zu nehmende autobiografische Geschichte weiter verfassen oder willst Du mir noch etwas sagen? Es geht hier schließlich um Dich. Also?
Nee nee schreib ruhig meine Story auf Freundin. Falls Du berühmt wirst, werd ich Deine Managerin ne?)
Heute: Eine Geschichte mit Migrationshintergund
Darf ich vorstellen: Anna aus Polen
Anna wuchs im kommunistischen Polen auf. Sie war klein, truge eine dicke Brille und hatte glatte Haare.
Moment.
(Waren Deine Haare fettig Anna?
Nein, waren sie nicht.
Echt nicht?
Du bist echt Scheisse Freundin. Nein sie waren blond Du dumme Kuh.
Hörmal, so wird das ja nie eine ernsthafte Geschichte Du Puschgesicht. Du hast doch immer gesagt, Deine Haare waren fettig. Was soll das jetzt, seit wann sind sie blond? Ich wollte hier eine seriöse Serie starten mit Immigrations ähä Migrationshintergründen und Du, was tust Du? Du verdirbst mir wieder mal alles. Du Punz.
Leck mich doch Freundin, sie waren blond verdammt. Die Brille war dick, ok das stimmt allerdings.
Na also... die Haare waren auch fettig. Darf ich jetzt bitte meine ernst zu nehmende autobiografische Geschichte weiter verfassen oder willst Du mir noch etwas sagen? Es geht hier schließlich um Dich. Also?
Nee nee schreib ruhig meine Story auf Freundin. Falls Du berühmt wirst, werd ich Deine Managerin ne?)
Sonntag, 14. August 2011
R E B I R T H
Er schaut hoch. Die Sonne schimmert durch die Blätter.
Hinterlässt auf dem Moos und den Ästen seine Schattenformen, die sich hin- und herwiegen. Alles raschelt.
Es regnet aber in sehr feinen Bleistiftlinien, Stärke HB.
Es ist ein warmer Regen. Duftet alles frisch. Tau. Grün. Stille und Ruhe.
Er läuft los, rennt. Er jagt.
Hört seinen Atem. Seine Lunge vibriert.
Ab und an hört er die Harmonien der Vögel.
Dann. Findet er die Stelle. Er bleibt stehen.
Da muss sie begraben sein.
Er kniet sich in den feuchten morschen Boden,
der sofort nachgibt und sinkt mit seinem Gewicht.
Er taucht seine großen Hände in die nasse Erde und gräbt.
Ein unbeschreiblich stinkender Geruch kommt heraus. Morsch, Fäulnis, morbide, Moder, Metall, feucht, Gülle, Schwefel, Tot, Abfluss, Kanal, Fleisch, Eisen, Feckalien... Er muss sich sofort übergeben. Beschmutzt dabei sein T-Shirt. Er zieht es sofort aus. Das T-Shirt wird an diesen Stellen sulfurgelb.
Er grabt weiter.
Je weiter er gräbt umso stärker wird der Geruch und mittlerweile krabbeln alle möglichen Käfer heraus. Er schreit auf, als ein großer Nashornkäfer ihm entgegen krabbelt. Er hatte noch nie ein lebendiges gesehen und wusste garnicht, dass sie in diesen Gegenden überhaupt heimisch sind.
Dann berühren seine Hände etwas Festes.
Er grabt weiter und findet sie. Da liegt sie.
Meine sinkende Ophelia.
Sie ist dreckig, verschmiert, mit Erde voll aber ihr Gesicht ist noch ganz klar und sauber, als ob es nicht hier unten gelegen hat. Ihr blasses Gesicht, so schön und rein.
Wie lange muss sie schon hier liegen?
Euphorisch grabt er weiter und riecht den Gestank nicht mehr, der aus der Tiefe immer stärker kommt und einen wie ein gelber Geist sich um ihn herum legt. Zwischen all dem frischen Grün leuchtet ein neon gelber Dunst.
Als er sie bis zum Bauch freigegraben hat, zieht er sie ganz heraus.
Es geht ganz leicht, sie wiegt fast nichts mehr.
Er legt sie auf den Moos und fällt vor Erschöpfung neben sie.
Ihr Herz klopft noch aber er kann keinen Atem wahrnehmen.
Der zarte Nieselregen säubert sie etwas.
Was nun hervorscheint hat mit ihrem schönen zarten Gesicht nicht viel gemeinsam.
Sie ist aufgedunsen mit etwas in ihrer Haut, dass so zart, fast transparent geworden ist.Es sieht so aus, als ob sich etwas unter ihrer Haut bewegt. Ja, krabbelt. Da, da war es auch. Und sobald er aufsteht und sie von oben sich anschaut, dann sieht er es genauer. Unter ihrer Haut kriechen irgendwelche Tiere, aber was für welche? Und warum hat sie an einigen Stellen so dicke Wölbungen?
Er bekommt Angst und Panik. Er kann nicht warten.
Er holt sein Schweizer Messer heraus. Sie hatte es ihm mehrmals gezeigt, wie man es am besten macht. Sie hatte ja Übung darin.
Seine Hände zittern und sein Herz klopft lauter als ein Specht am Baum.
Ganz vorsichtig schneidet er in ihre Haut am Unterarm. Es ist so weich, daß das Messer wie durch Butter hindurchgleitet.
Statt Blut kommt ein Schwall von grüngelblichem Schleim heraus und wieder dieser beissende Geruch und neongelber Rauch. Es kommt aus ihr heraus. Was ist das um Gottes Willen?
Was er sieht, erschreckt ihn bis auf seine Knochen und er zittert vor Kälte, Ekel und Spannung. Wieder muss er sich übergeben aber er hält es zurück. Er schnappt nach seinem dreckigen nassen T-Shirt und zieht es sofort über.
Er steht auf und stolpert ein paar Schritte rückwärts und rennt gegen einen Ast, der in sein Rücken sticht und ihn verletzt. Vor Schmerz und Erschöpfung stöhnt er auf, schreit und weint vor Verzweiflung und Angst.
Hunderte von Käferarten krabbeln aus ihrem Innersten heraus. Unter ihrer Haut sind dicke reife Eier von irgendwelchen Käfern und Tieren. Zum Teil sieht er wie aus einem Ei ein Käfer schlüpft oder ist es ein Schmetterling? Er erkennt es nicht deutlich. Der Regen ist stärker geworden und der Dunst scheint sich wie ein Schutzfilm über sie zu legen. Neongelb. Darauf hatte sie ihn nicht vorbereitet. Einige kann er erkennen, Ameisen aber so große. Mit dunklem Schleim vollgesaugte Mader. Maikäfer zu dieser Jahreszeit? Mistkäfer, Hunderte von Kakerlaken. Libellen. Hirschkäfer. Motten. Schmetterlinge?
Was haben die alle in ihr gesucht? Wie konnten sie in ihr überleben? Ist das alles hier überhaupt echt? Träumt er wieder? Ist er wieder in einem ihrer Albträume drin? Er spürt, wie das Blut an seinem Rücken runterfließt.
Er spürt nicht mehr, ob ihm warm ist oder kalt. Er schwitzt sehr viel. Es ist als ob er das alles nur beobachtet aber nicht in seinem eigenen Körper drin ist.
Wie ein alles beobachtender Erzähler, der schweigt. Wie ich.
Verstört und von Ekel erregt, kniet er sich wieder zu ihr herunter und beugt sich über ihr Herz. Es schlägt noch. Was ist, wenn sie tot ist? Was ist, wenn das nicht ihr Herz ist, das schlägt sondern das eines Tieres der in ihr lebt. In ihrer Haut, in ihr drin.
Auf einmal fällt ihm das Baby ein und er erschreckt sich über sich selber, dass er es vergessen konnte. Er schämt sich sich dafür, dass er mit sich beschäftigt war. Schnell zieht er wieder sein T- Shirt aus, was einem dreckigen Fetzen ähnelt und versucht, sie sauber zu wischen. Er verschmiert ihren Körper immer mehr mit dem Dreck und neon gelben Dunst und Schleim. Er muss was tun. Ihm muss was einfallen. Ihm bleibt nicht mehr viel Zeit. Er kann nicht beide verlieren. Hat er sie bereits verloren?
Er rennt los. Weiß nicht wohin aber er muß rennen. Er weiß nicht genau, ob er zurück finden kann, aber er muss etwas tun. Dann hört er es. Leichtes Plätschern, ganz sanft und zart. Hinter dem großen Baum, der vor Jahren umgefallen sein muss entdeckt er ein kleines Bach. Er stürzt sich sofort rein. Klar, kalt, frisch und rein ist es.
Die Sonne strahlt wieder durch die Blätter und für einen Moment steht alles still und es ist wieder gut. Sonnenstrahlen.
Er muss sie hierher bringen und waschen.
Schneller als er hierherkam rennt er zurück. Zuerst denkt er, er ist schonmal an diesem Platz gewesen und hat sich verlaufen aber er rennt weiter. Macht sich keine Gedanken. Er kann es nicht. Von Adrenalin pulsierend rennt er weiter. Immer weiter. Immer schneller.
Dann findet er sie endlich wieder. Sie liegt immernoch so da, wie er sie hinterlassen hatte. Das nimmt ihm erneut den Mut. Aber er gibt seine Hoffnung nicht auf. Noch nicht.
Ihre Haut am Unterarm ist mittlerweile nur noch von den Eiern belegt. Die Käfer sind weit und breit nicht mehr zu sehen, auch der Dunst ist weg. Er holt vorsichtig die Eier aus ihr. Dabei platzen einige und heraus fließen unfertige Käfer. Aus einigen fliegen ihm Libellen oder Motten oder was es auch immer sein mag entgegen. Voller Wut reißt er alle Eier aus ihr heraus und wirft das schleimige Etwas in seiner Hand gegen einen Baum.
Er hebt sie vorsichtig hoch auf sein Rücken und spürt sie kaum. Er kann nur noch an das Baby denken und geht schnell mit ihr zum Bach. Sein Blick ist wie versteinert, er denkt nicht, er fühlt nichts, er geht nur zum Bach.
Dort angekommen, taucht er sie ins Wasser. Die Erde oder was auch immer an ihr klebt, er muss es mit den Händen wegkratzen an ihrem Körper. Und endlich sieht er ihren Bauch.
Die Narbe ist da. Und er legt seine Hand vorsichtig auf ihren mittlerweile eiskalten Bauch. Er spürt Gegendruck.
Langsam zieht er sie zurück ins Grüne, was auch feucht und dreckig ist, aber es ist nur Erde. Er zieht erneut seinen Messer heraus, taucht es ins kalte Wasser und schneidet an der Narbe an ihrem Bauch ganz langsam und vorsichtig einen kleinen sauberen Schnitt. Er muss sich sicher gehen, dass in ihrem Körper nicht nur Ungeziefer leben. Er schließt seine Augen und schneidet tiefer.
Es fließt etwas Warmes heraus. Langsam öffnet er seine Augen. Es ist Blut, warmes reines Blut. Kein Gestank, keine Käfer. Erleichtert nimmt er sie wieder auf sein Rücken und läuft zu seinem Auto, was er am Waldrand stehen ließ.
Am Auto angekommen legt er sie sofort auf eine saubere Wolldecke, näht die Naht am Bauch zu und deckt sie mit ihrer Lieblingsdecke zu. Er muss sich beeilen, es wird dunkel. Er fährt sehr schnell los und sieht sie im Rückenspiegel.
Zum ersten Mal lächelt er.
... ...
Hinterlässt auf dem Moos und den Ästen seine Schattenformen, die sich hin- und herwiegen. Alles raschelt.
Es regnet aber in sehr feinen Bleistiftlinien, Stärke HB.
Es ist ein warmer Regen. Duftet alles frisch. Tau. Grün. Stille und Ruhe.
Er läuft los, rennt. Er jagt.
Hört seinen Atem. Seine Lunge vibriert.
Ab und an hört er die Harmonien der Vögel.
Dann. Findet er die Stelle. Er bleibt stehen.
Da muss sie begraben sein.
Er kniet sich in den feuchten morschen Boden,
der sofort nachgibt und sinkt mit seinem Gewicht.
Er taucht seine großen Hände in die nasse Erde und gräbt.
Ein unbeschreiblich stinkender Geruch kommt heraus. Morsch, Fäulnis, morbide, Moder, Metall, feucht, Gülle, Schwefel, Tot, Abfluss, Kanal, Fleisch, Eisen, Feckalien... Er muss sich sofort übergeben. Beschmutzt dabei sein T-Shirt. Er zieht es sofort aus. Das T-Shirt wird an diesen Stellen sulfurgelb.
Er grabt weiter.
Je weiter er gräbt umso stärker wird der Geruch und mittlerweile krabbeln alle möglichen Käfer heraus. Er schreit auf, als ein großer Nashornkäfer ihm entgegen krabbelt. Er hatte noch nie ein lebendiges gesehen und wusste garnicht, dass sie in diesen Gegenden überhaupt heimisch sind.
Dann berühren seine Hände etwas Festes.
Er grabt weiter und findet sie. Da liegt sie.
Meine sinkende Ophelia.
Sie ist dreckig, verschmiert, mit Erde voll aber ihr Gesicht ist noch ganz klar und sauber, als ob es nicht hier unten gelegen hat. Ihr blasses Gesicht, so schön und rein.
Wie lange muss sie schon hier liegen?
Euphorisch grabt er weiter und riecht den Gestank nicht mehr, der aus der Tiefe immer stärker kommt und einen wie ein gelber Geist sich um ihn herum legt. Zwischen all dem frischen Grün leuchtet ein neon gelber Dunst.
Als er sie bis zum Bauch freigegraben hat, zieht er sie ganz heraus.
Es geht ganz leicht, sie wiegt fast nichts mehr.
Er legt sie auf den Moos und fällt vor Erschöpfung neben sie.
Ihr Herz klopft noch aber er kann keinen Atem wahrnehmen.
Der zarte Nieselregen säubert sie etwas.
Was nun hervorscheint hat mit ihrem schönen zarten Gesicht nicht viel gemeinsam.
Sie ist aufgedunsen mit etwas in ihrer Haut, dass so zart, fast transparent geworden ist.Es sieht so aus, als ob sich etwas unter ihrer Haut bewegt. Ja, krabbelt. Da, da war es auch. Und sobald er aufsteht und sie von oben sich anschaut, dann sieht er es genauer. Unter ihrer Haut kriechen irgendwelche Tiere, aber was für welche? Und warum hat sie an einigen Stellen so dicke Wölbungen?
Er bekommt Angst und Panik. Er kann nicht warten.
Er holt sein Schweizer Messer heraus. Sie hatte es ihm mehrmals gezeigt, wie man es am besten macht. Sie hatte ja Übung darin.
Seine Hände zittern und sein Herz klopft lauter als ein Specht am Baum.
Ganz vorsichtig schneidet er in ihre Haut am Unterarm. Es ist so weich, daß das Messer wie durch Butter hindurchgleitet.
Statt Blut kommt ein Schwall von grüngelblichem Schleim heraus und wieder dieser beissende Geruch und neongelber Rauch. Es kommt aus ihr heraus. Was ist das um Gottes Willen?
Was er sieht, erschreckt ihn bis auf seine Knochen und er zittert vor Kälte, Ekel und Spannung. Wieder muss er sich übergeben aber er hält es zurück. Er schnappt nach seinem dreckigen nassen T-Shirt und zieht es sofort über.
Er steht auf und stolpert ein paar Schritte rückwärts und rennt gegen einen Ast, der in sein Rücken sticht und ihn verletzt. Vor Schmerz und Erschöpfung stöhnt er auf, schreit und weint vor Verzweiflung und Angst.
Hunderte von Käferarten krabbeln aus ihrem Innersten heraus. Unter ihrer Haut sind dicke reife Eier von irgendwelchen Käfern und Tieren. Zum Teil sieht er wie aus einem Ei ein Käfer schlüpft oder ist es ein Schmetterling? Er erkennt es nicht deutlich. Der Regen ist stärker geworden und der Dunst scheint sich wie ein Schutzfilm über sie zu legen. Neongelb. Darauf hatte sie ihn nicht vorbereitet. Einige kann er erkennen, Ameisen aber so große. Mit dunklem Schleim vollgesaugte Mader. Maikäfer zu dieser Jahreszeit? Mistkäfer, Hunderte von Kakerlaken. Libellen. Hirschkäfer. Motten. Schmetterlinge?
Was haben die alle in ihr gesucht? Wie konnten sie in ihr überleben? Ist das alles hier überhaupt echt? Träumt er wieder? Ist er wieder in einem ihrer Albträume drin? Er spürt, wie das Blut an seinem Rücken runterfließt.
Er spürt nicht mehr, ob ihm warm ist oder kalt. Er schwitzt sehr viel. Es ist als ob er das alles nur beobachtet aber nicht in seinem eigenen Körper drin ist.
Wie ein alles beobachtender Erzähler, der schweigt. Wie ich.
Verstört und von Ekel erregt, kniet er sich wieder zu ihr herunter und beugt sich über ihr Herz. Es schlägt noch. Was ist, wenn sie tot ist? Was ist, wenn das nicht ihr Herz ist, das schlägt sondern das eines Tieres der in ihr lebt. In ihrer Haut, in ihr drin.
Auf einmal fällt ihm das Baby ein und er erschreckt sich über sich selber, dass er es vergessen konnte. Er schämt sich sich dafür, dass er mit sich beschäftigt war. Schnell zieht er wieder sein T- Shirt aus, was einem dreckigen Fetzen ähnelt und versucht, sie sauber zu wischen. Er verschmiert ihren Körper immer mehr mit dem Dreck und neon gelben Dunst und Schleim. Er muss was tun. Ihm muss was einfallen. Ihm bleibt nicht mehr viel Zeit. Er kann nicht beide verlieren. Hat er sie bereits verloren?
Er rennt los. Weiß nicht wohin aber er muß rennen. Er weiß nicht genau, ob er zurück finden kann, aber er muss etwas tun. Dann hört er es. Leichtes Plätschern, ganz sanft und zart. Hinter dem großen Baum, der vor Jahren umgefallen sein muss entdeckt er ein kleines Bach. Er stürzt sich sofort rein. Klar, kalt, frisch und rein ist es.
Die Sonne strahlt wieder durch die Blätter und für einen Moment steht alles still und es ist wieder gut. Sonnenstrahlen.
Er muss sie hierher bringen und waschen.
Schneller als er hierherkam rennt er zurück. Zuerst denkt er, er ist schonmal an diesem Platz gewesen und hat sich verlaufen aber er rennt weiter. Macht sich keine Gedanken. Er kann es nicht. Von Adrenalin pulsierend rennt er weiter. Immer weiter. Immer schneller.
Dann findet er sie endlich wieder. Sie liegt immernoch so da, wie er sie hinterlassen hatte. Das nimmt ihm erneut den Mut. Aber er gibt seine Hoffnung nicht auf. Noch nicht.
Ihre Haut am Unterarm ist mittlerweile nur noch von den Eiern belegt. Die Käfer sind weit und breit nicht mehr zu sehen, auch der Dunst ist weg. Er holt vorsichtig die Eier aus ihr. Dabei platzen einige und heraus fließen unfertige Käfer. Aus einigen fliegen ihm Libellen oder Motten oder was es auch immer sein mag entgegen. Voller Wut reißt er alle Eier aus ihr heraus und wirft das schleimige Etwas in seiner Hand gegen einen Baum.
Er hebt sie vorsichtig hoch auf sein Rücken und spürt sie kaum. Er kann nur noch an das Baby denken und geht schnell mit ihr zum Bach. Sein Blick ist wie versteinert, er denkt nicht, er fühlt nichts, er geht nur zum Bach.
Dort angekommen, taucht er sie ins Wasser. Die Erde oder was auch immer an ihr klebt, er muss es mit den Händen wegkratzen an ihrem Körper. Und endlich sieht er ihren Bauch.
Die Narbe ist da. Und er legt seine Hand vorsichtig auf ihren mittlerweile eiskalten Bauch. Er spürt Gegendruck.
Langsam zieht er sie zurück ins Grüne, was auch feucht und dreckig ist, aber es ist nur Erde. Er zieht erneut seinen Messer heraus, taucht es ins kalte Wasser und schneidet an der Narbe an ihrem Bauch ganz langsam und vorsichtig einen kleinen sauberen Schnitt. Er muss sich sicher gehen, dass in ihrem Körper nicht nur Ungeziefer leben. Er schließt seine Augen und schneidet tiefer.
Es fließt etwas Warmes heraus. Langsam öffnet er seine Augen. Es ist Blut, warmes reines Blut. Kein Gestank, keine Käfer. Erleichtert nimmt er sie wieder auf sein Rücken und läuft zu seinem Auto, was er am Waldrand stehen ließ.
Am Auto angekommen legt er sie sofort auf eine saubere Wolldecke, näht die Naht am Bauch zu und deckt sie mit ihrer Lieblingsdecke zu. Er muss sich beeilen, es wird dunkel. Er fährt sehr schnell los und sieht sie im Rückenspiegel.
Zum ersten Mal lächelt er.
... ...
Freitag, 17. Juni 2011
Ist heute Freitag der 13.?
Freitag morgen, 9Uhr.
Endlich komm ich nicht zu spät ins Büro.
Warte auf die Bahn, die alle 10 Minuten kommt...
Was ist das? Da steht Linie 1 in 45 Minuten. Was ist da los?
Ok, das geht ja garnicht. Rufe im Büro an, sage Judy daß ich später komme.
Rufe Taxiunternehmen an, keiner geht ran.
Gehe zum Kiosk, kaufe mir erstmal Kaffe und ein Kinderriegel.
Der Kioskbetreiber ruft für mich ein Taxi.
Taxifahrer kommt. Ich renne raus, erstmal in falsche Richtung.
vergesse meinen Kinderriegel.
Sitze im Taxi. Puh, Glück gehabt.
Was ist das? 2 Ersatzbahnen fahren an uns vorbei.
Hmm, doof. Aber ich sitz nunmal schon drin.
"Oh, ich kann nicht mit Karte zahlen?"
Tja, hab aber nur 5 Euro irgendwas mit. Hmm, was tun? Ah da... die 3. Ersatzbahn fährt an uns vorbei. "Herr Taxifahrer, bitte die Bahn einholen."
Oh shit, Ampel ist zu lange rot. Ok minibebic, gaaaanz ruhig. Plan C.
Bruuuuummmmm. Düüüüüüt. Rumms.
Der Taxifahrer hält an der nächsten Haltestelle an, ich schulde ihm 25 Cent.
Er sagt: "Ist ok. Laufen Sie, Ihre Bahn kommt gleich."
Ich laufe, verschütte dabei den halben Kaffebecher auf mein Shirt.
Verbrenne mich und es sieht aus, als wäre meine Milch ausgelaufen.
Ich will doch nur im Büro ankommen... Maaaaaan.
Ah, die Bahn kütt. Ok, was ist los? Ah, großer Unfall, ganz viel Tatü tata.
Die Bahn fährt nur bis zu einer bestimmten Haltestelle, aber nicht mein Endziel.
Ok ok ok, schnell aussteigen und in die nächste Bahn.
Die kommt 10 Minuten später und ist die Bahn, die an meinem Startpunkt 45 Minuten später kommen sollte. Um 5,80€ ärmer und ohne Kinderriegel, mit verbrannter Brust und naßem Shirt steig ich ein. Bin fix und fertig. Schwitze wie nach 1 Std Laufband.
Ob ich für heute Urlaub beantragen soll?
Kaum im Büro angekommen, muß ich auch schon wieder los.
Schließlich hab ich um 11h einen Termin beim Arzt. Also weiter gehts.
Kommen Sie, kommen Sie, kommen Sie... wer hat noch nicht, wer will nochmal?
Oh, wieder an der falschen Seite runtergegangen. Schnell rüber. Trapp trapp trapp. Bahn verspätet sich um 10 Minuten. Habe Hunger. Trauere dem Kinderriegel hinterher. Ob ihn jetzt gerade jemand genüsslich ißt? Ach quatsch, ein kleiner dicker Junge mit roten Bäckchen schlingt ihn ohne zu beißen und genießen einfach runter. Also ich hätte den Riegel mit Respekt und Achtsamkeit gegessen. Ich gehe heut abend an dem Kiosk vorbei und hole mir mein Riegel zurück.
Trotz Termin warte ich beim Arzt eine Stunde.
Rufe wieder im Büro an, checke die Lage.
Judy hat mittlerweile einen neuen Job: mein Telefondienst.
Während ich rede, knackt etwas. Ich gucke hoch, was ist das?
Springe nach hinten. Ein Riesenast mit pieksenden grünen Kastanien Igelchen fällt genau 1 Schritt vor mich.
Eine ältere Dame sagt: " Da hamm Se aber Jlück jehapt junge Frow."
Komme um 12.15h im Büro an.
Fertig von dem Morgen muß ich erstmal Pause machen.
Oh... habe heute wohl Laktose Intoleranz.
Verbringe den Nachmittag auf dem Klo.
17Uhr mittlerweile. Alle Kollegen scheinen weg zu sein.
Na dann fang ich doch mal an.
Der Tag hatte aber auch eine gute Seite: Ich habe seit einem Monat nicht mehr so gelacht wie heute.
Oh, 17.30h schon. Na dann.... Feierabend.
Ach ja, es kam noch besser: Mein Auto wurde abgeschleppt.
Endlich komm ich nicht zu spät ins Büro.
Warte auf die Bahn, die alle 10 Minuten kommt...
Was ist das? Da steht Linie 1 in 45 Minuten. Was ist da los?
Ok, das geht ja garnicht. Rufe im Büro an, sage Judy daß ich später komme.
Rufe Taxiunternehmen an, keiner geht ran.
Gehe zum Kiosk, kaufe mir erstmal Kaffe und ein Kinderriegel.
Der Kioskbetreiber ruft für mich ein Taxi.
Taxifahrer kommt. Ich renne raus, erstmal in falsche Richtung.
vergesse meinen Kinderriegel.
Sitze im Taxi. Puh, Glück gehabt.
Was ist das? 2 Ersatzbahnen fahren an uns vorbei.
Hmm, doof. Aber ich sitz nunmal schon drin.
"Oh, ich kann nicht mit Karte zahlen?"
Tja, hab aber nur 5 Euro irgendwas mit. Hmm, was tun? Ah da... die 3. Ersatzbahn fährt an uns vorbei. "Herr Taxifahrer, bitte die Bahn einholen."
Oh shit, Ampel ist zu lange rot. Ok minibebic, gaaaanz ruhig. Plan C.
Bruuuuummmmm. Düüüüüüt. Rumms.
Der Taxifahrer hält an der nächsten Haltestelle an, ich schulde ihm 25 Cent.
Er sagt: "Ist ok. Laufen Sie, Ihre Bahn kommt gleich."
Ich laufe, verschütte dabei den halben Kaffebecher auf mein Shirt.
Verbrenne mich und es sieht aus, als wäre meine Milch ausgelaufen.
Ich will doch nur im Büro ankommen... Maaaaaan.
Ah, die Bahn kütt. Ok, was ist los? Ah, großer Unfall, ganz viel Tatü tata.
Die Bahn fährt nur bis zu einer bestimmten Haltestelle, aber nicht mein Endziel.
Ok ok ok, schnell aussteigen und in die nächste Bahn.
Die kommt 10 Minuten später und ist die Bahn, die an meinem Startpunkt 45 Minuten später kommen sollte. Um 5,80€ ärmer und ohne Kinderriegel, mit verbrannter Brust und naßem Shirt steig ich ein. Bin fix und fertig. Schwitze wie nach 1 Std Laufband.
Ob ich für heute Urlaub beantragen soll?
Kaum im Büro angekommen, muß ich auch schon wieder los.
Schließlich hab ich um 11h einen Termin beim Arzt. Also weiter gehts.
Kommen Sie, kommen Sie, kommen Sie... wer hat noch nicht, wer will nochmal?
Oh, wieder an der falschen Seite runtergegangen. Schnell rüber. Trapp trapp trapp. Bahn verspätet sich um 10 Minuten. Habe Hunger. Trauere dem Kinderriegel hinterher. Ob ihn jetzt gerade jemand genüsslich ißt? Ach quatsch, ein kleiner dicker Junge mit roten Bäckchen schlingt ihn ohne zu beißen und genießen einfach runter. Also ich hätte den Riegel mit Respekt und Achtsamkeit gegessen. Ich gehe heut abend an dem Kiosk vorbei und hole mir mein Riegel zurück.
Trotz Termin warte ich beim Arzt eine Stunde.
Rufe wieder im Büro an, checke die Lage.
Judy hat mittlerweile einen neuen Job: mein Telefondienst.
Während ich rede, knackt etwas. Ich gucke hoch, was ist das?
Springe nach hinten. Ein Riesenast mit pieksenden grünen Kastanien Igelchen fällt genau 1 Schritt vor mich.
Eine ältere Dame sagt: " Da hamm Se aber Jlück jehapt junge Frow."
Komme um 12.15h im Büro an.
Fertig von dem Morgen muß ich erstmal Pause machen.
Oh... habe heute wohl Laktose Intoleranz.
Verbringe den Nachmittag auf dem Klo.
17Uhr mittlerweile. Alle Kollegen scheinen weg zu sein.
Na dann fang ich doch mal an.
Der Tag hatte aber auch eine gute Seite: Ich habe seit einem Monat nicht mehr so gelacht wie heute.
Oh, 17.30h schon. Na dann.... Feierabend.
Ach ja, es kam noch besser: Mein Auto wurde abgeschleppt.
Donnerstag, 3. Februar 2011
Seelenesser
Du bist so schön, wenn Du in mir bist sagte sie.
Die anderen sehen Deine Schönheit nicht.
Du öffnest Dich und verwandelst Dich in Luft.
Nein. Leichter als Luft. Leichter als der Himmel.
Wie Quecksilber verbreitest Du Deinen Duft in mir.
Doch wenn die Stunde schlägt
Dann kommen Deine Dämonen und holen Dich.
Sie schreien Deinen Namen in die Winde.
Sie wollen Dich holen. Dich essen. Dich inhalieren.
Dich in den Wahnsinn treiben. Dich mitreißen in ihre ewige Reise der Verdammnis.
Doch bleib noch etwas. Still. Nur eine Sekunde bloß Geliebter.
Schenke uns nur noch einen Augenblick der Liebe, der Geborgenheit.
Schließ Deine Augen.
Küss mich.
Hauche Deine Liebe in mich. Zart.
Als sie ihre Augen öffnet, ist er wieder fort.
Sie steht auf, wäscht sich und sieht in den Spiegel.....
Es gab ihn nie. Sie war es die ganze Zeit.
Sie selbst.
Und seine Dämonen waren die ihre.
Sie war ihr eigener Dämon und jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde ihres Lebens hat sie nur gegen ihre eigenen Dämonen gekämpft.
Erschöpft von dem Kampf und zutiefst verletzt von der Erkenntnis legt sie sich wieder hin, wartet auf ihn und lässt sich von ihren Geistern essen.
Endlich denkt sie. Stille in mir.
Dann verschwindet alles, was je von ihr war.
Nichts bleibt übrig ausser ein zarter Duft von Fleisch.
Die anderen sehen Deine Schönheit nicht.
Du öffnest Dich und verwandelst Dich in Luft.
Nein. Leichter als Luft. Leichter als der Himmel.
Wie Quecksilber verbreitest Du Deinen Duft in mir.
Doch wenn die Stunde schlägt
Dann kommen Deine Dämonen und holen Dich.
Sie schreien Deinen Namen in die Winde.
Sie wollen Dich holen. Dich essen. Dich inhalieren.
Dich in den Wahnsinn treiben. Dich mitreißen in ihre ewige Reise der Verdammnis.
Doch bleib noch etwas. Still. Nur eine Sekunde bloß Geliebter.
Schenke uns nur noch einen Augenblick der Liebe, der Geborgenheit.
Schließ Deine Augen.
Küss mich.
Hauche Deine Liebe in mich. Zart.
Als sie ihre Augen öffnet, ist er wieder fort.
Sie steht auf, wäscht sich und sieht in den Spiegel.....
Es gab ihn nie. Sie war es die ganze Zeit.
Sie selbst.
Und seine Dämonen waren die ihre.
Sie war ihr eigener Dämon und jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde ihres Lebens hat sie nur gegen ihre eigenen Dämonen gekämpft.
Erschöpft von dem Kampf und zutiefst verletzt von der Erkenntnis legt sie sich wieder hin, wartet auf ihn und lässt sich von ihren Geistern essen.
Endlich denkt sie. Stille in mir.
Dann verschwindet alles, was je von ihr war.
Nichts bleibt übrig ausser ein zarter Duft von Fleisch.
Montag, 4. Oktober 2010
Komm o Tag, Du Lichtes Freund
Ganz viele Bauteile sind verloren oder vermischt. Es ist wie ein Filmriss. Ich träume, daß ich träume, daß ich träume, daß ich träume und doch bin ich hellwach und sehe mich, wie ich da liege und schlafe. Sehe mich, wie ich schreie. Sehe mich, wie ich träume. Sehe meinen Traume, den die andere im liegen träumt. Und doch bin ich der Traum. Wach auf, bitte wach endlich auf. Aber auch wenn ich aufwache, so ist alles doch am Ende nur ein Traum.
im Spiegel im Spiegel im Spiegel im Spiegel.... Spiel.
Es sind Tage, Wochen wenn nicht Monate, die vergehen, während ich da nur liege. Während ich daneben stehe und mir beim Schlafen zusehe. Verschwitzt wacht sie auf, aber eigentlich ist sie ja mittendrin. In der Geschichte.
Gegen das System. Verschwörungen aufdecken. Hintermänner. Ein Baby, nein diesmal waren es zwei, wie kleine Erwachsene, aber 2 mußte ich opfern... für die Mission und diesmal wurden sie geklont, ewig geklont. Die Heilanstalt. Der Professor, der das Experiment durchführt und mich verfolgt. Er will alle davon überzeugen, daß ich verrückt bin.
Alle sind nur Schauspieler. Gecastete Schauspier. Am Anfang glaubt mir keiner, aber nachher habe ich Anhänger. Es ist alles verschachtelt ineinander, sogar die Häuser sind ineinander und untereinander verschachtelt. Unten ist Wasser. Ich liege und atme nicht. Sie werfen den großen Holzpfahl und treffen mich genau in der Mitte. Das Baby stirbt, ich habe ein Loch. Aber lebe weiter. Muß weiter, die Mission beenden.
1543. Alles dunkel udn verschachtelt, immer eine Türe, die aufgeht zum nächsten Haus, ins nächste Zimmer. Überall in den Betten liege ich. mein klon, mein Klon, mein Klon, mein Klon. Wer ist echt, wer unecht? Sind nicht alle echt? Bin ich echt? Habe wieder Ohrenschmerzen, verliere beim Gehen immer wieder das Gleichgewicht und schaukle hin und her. Alles dreht sich um mich. Ich kann nicht gerade stehen. Ich wache auf und bin in dem Haus des Professors... Ich bin gefangen und kann nicht raus. Ich muss das Haus in die Luft jagen, muß das ganze Expperiment beenden. Der Professor hat es wieder geschafft, mir zu entkommen, aber ich bin ihm dicht auf den Fersen. Das Baby muß geschützt werden. ich verstecke es unter dem haus zwischen dem Wasser und dem Holz. Dann bin ich im Schnee und verstecke es im Wald in einer Baumhöhle. Es muß weiterleben, es darf nicht geklont werden. Nicht dieses. Ich habe alles vergessen. Ich werde erhängt. Aber wir haben die Mission erfüllt. Dafür hat es sich gelohnt. Dem Baby wird es gut gehen. Die Sonne geht auf. Ich sterbe, aber meine Klone werden weiterleben und den Professor weitersuchen. Ich muß allen die Wahrheit zeigen. Sie dürfen nicht ins Irrlicht geführt werden.
im Spiegel im Spiegel im Spiegel im Spiegel.... Spiel.
Es sind Tage, Wochen wenn nicht Monate, die vergehen, während ich da nur liege. Während ich daneben stehe und mir beim Schlafen zusehe. Verschwitzt wacht sie auf, aber eigentlich ist sie ja mittendrin. In der Geschichte.
Gegen das System. Verschwörungen aufdecken. Hintermänner. Ein Baby, nein diesmal waren es zwei, wie kleine Erwachsene, aber 2 mußte ich opfern... für die Mission und diesmal wurden sie geklont, ewig geklont. Die Heilanstalt. Der Professor, der das Experiment durchführt und mich verfolgt. Er will alle davon überzeugen, daß ich verrückt bin.
Alle sind nur Schauspieler. Gecastete Schauspier. Am Anfang glaubt mir keiner, aber nachher habe ich Anhänger. Es ist alles verschachtelt ineinander, sogar die Häuser sind ineinander und untereinander verschachtelt. Unten ist Wasser. Ich liege und atme nicht. Sie werfen den großen Holzpfahl und treffen mich genau in der Mitte. Das Baby stirbt, ich habe ein Loch. Aber lebe weiter. Muß weiter, die Mission beenden.
1543. Alles dunkel udn verschachtelt, immer eine Türe, die aufgeht zum nächsten Haus, ins nächste Zimmer. Überall in den Betten liege ich. mein klon, mein Klon, mein Klon, mein Klon. Wer ist echt, wer unecht? Sind nicht alle echt? Bin ich echt? Habe wieder Ohrenschmerzen, verliere beim Gehen immer wieder das Gleichgewicht und schaukle hin und her. Alles dreht sich um mich. Ich kann nicht gerade stehen. Ich wache auf und bin in dem Haus des Professors... Ich bin gefangen und kann nicht raus. Ich muss das Haus in die Luft jagen, muß das ganze Expperiment beenden. Der Professor hat es wieder geschafft, mir zu entkommen, aber ich bin ihm dicht auf den Fersen. Das Baby muß geschützt werden. ich verstecke es unter dem haus zwischen dem Wasser und dem Holz. Dann bin ich im Schnee und verstecke es im Wald in einer Baumhöhle. Es muß weiterleben, es darf nicht geklont werden. Nicht dieses. Ich habe alles vergessen. Ich werde erhängt. Aber wir haben die Mission erfüllt. Dafür hat es sich gelohnt. Dem Baby wird es gut gehen. Die Sonne geht auf. Ich sterbe, aber meine Klone werden weiterleben und den Professor weitersuchen. Ich muß allen die Wahrheit zeigen. Sie dürfen nicht ins Irrlicht geführt werden.
Freitag, 10. September 2010
Ich kaufe mir die Gerechtigkeit
Da sitze ich also ihm gegenüber. Ein Name im Olymp der Intelektuellen. Ein Künstler. Ein Denker. Ein Freigeist. Ein Herman Friedrichs. Ein Koloss von einem Mann. Ich habe das Vergnügen mit ihm einen Abteil zu teilen und bis nach München mit ihm zu fahren. Da frage ich ihn über seine Ansichten über Gott und die Welt.
mb: Lieber Herr Friedrichs...
hf: Nennen Sie mich bitte Herman.
mb: Also gut lieber Herr Mann, Ihr neues Buch "Da hab ich den Kapitalismus um die Ecke gebracht" ist von den Bestsellerlisten von Platz 1 garnicht mehr wegzudenken. Und es ist ein sehr heiß umstrittenes Buch. Sie haben ebenso viele Gegner wie Anhänger.
hf: Irgendwann kamen die Eigenheime und das Geld ins Spiel. Irgendwann lebte jeder sein eigenes Leben. Auf einmal gab es keine Wochenendspaziergänge und Brunchs mehr. Auf einmal war jeder mit seinem eigenen Dunst beschäftigt. Auf einmal regierte Geld die heile Welt. Und niemand hatte Zeit. Zeit ist Geld?
Auf einmal verschwand das Gefühl von Heimat. Die Heimatlosen waren jetzt erst recht heimatlos.
Geld ist Dreck meiner Hand und ich scheiß auf Geld. Ich scheiß auf Ehrgeiz und Karriere. Ich scheiß auf Eigenheimzulage. Ich scheiß auf Pläne, die niemals wahr werden. Glaube es mir oder nicht, es wird IMMER anders denken, als Du kommst. Mein Zimmer ist längst vollgeschissen. Deshalb gibts bei mir am Wochenende falscher Hase. Mit Petersilie im Ohr.
Und ich scheiße auf alles, was nur nach Geld riecht.
Sklaven der Gesellschaft. Opfer des Kapitalismus.
Ich verstehe nur Bahnhof und schon muß ich aussteigen...
mb: Lieber Herr Friedrichs...
hf: Nennen Sie mich bitte Herman.
mb: Also gut lieber Herr Mann, Ihr neues Buch "Da hab ich den Kapitalismus um die Ecke gebracht" ist von den Bestsellerlisten von Platz 1 garnicht mehr wegzudenken. Und es ist ein sehr heiß umstrittenes Buch. Sie haben ebenso viele Gegner wie Anhänger.
hf: Irgendwann kamen die Eigenheime und das Geld ins Spiel. Irgendwann lebte jeder sein eigenes Leben. Auf einmal gab es keine Wochenendspaziergänge und Brunchs mehr. Auf einmal war jeder mit seinem eigenen Dunst beschäftigt. Auf einmal regierte Geld die heile Welt. Und niemand hatte Zeit. Zeit ist Geld?
Auf einmal verschwand das Gefühl von Heimat. Die Heimatlosen waren jetzt erst recht heimatlos.
Geld ist Dreck meiner Hand und ich scheiß auf Geld. Ich scheiß auf Ehrgeiz und Karriere. Ich scheiß auf Eigenheimzulage. Ich scheiß auf Pläne, die niemals wahr werden. Glaube es mir oder nicht, es wird IMMER anders denken, als Du kommst. Mein Zimmer ist längst vollgeschissen. Deshalb gibts bei mir am Wochenende falscher Hase. Mit Petersilie im Ohr.
Und ich scheiße auf alles, was nur nach Geld riecht.
Sklaven der Gesellschaft. Opfer des Kapitalismus.
Ich verstehe nur Bahnhof und schon muß ich aussteigen...
Freitag, 27. August 2010
minibebic denkt über Kinder nach
Wenn ein Kind kommen will, dann kommt es. Wenn es nicht kommen will, dann wird es auch nie kommen. Da kann man alles drehen und wenden.
Und dann kann man sich fragen, ob es nicht auch so seine Richtigkeit hat. Vielleicht soll das ja einem was sagen oder zeigen?
Man könnte adoptieren, ein Pflegekind zu sich nehmen, Patenschaft übernehmen oder es einfach sein lassen.
Soviel Leid, was auf der Erde passiert trifft Kinder am härtesten. Es gibt soviele hungernde, arme, kranke Kinder auf der Welt. Da fragt man sich doch manchnmal, warum man dann selbst noch welche in die Welt setzen will.
Wenn man sich hier in Deutschland umguckt- einem Land, was relativ gut da steht und wo wir jeden Tag Fleisch in 100 Sorten kaufen können, egal ob Vielverdiener oder Hartz4 Empfänger, dann wundert man sich, daß gerade hier soviele Kinder hungern müssen. Die Zahl steigt jedes Jahr!
Eine "asoziale" Mutter setzt hintereinander 8 Kinder in die Welt, die dann hintereinander in Heimen untergebracht werden. Diese Kinder bekommen in den seltensten Fällen eine Chance. Ihre Schulkarriere endet mit der Sonderschule. Wenn sie Glück haben, kommen sie vielleicht noch auf eine normale Hauptschule. Was werden sie beruflich machen? Inwieweit werden sie wohl von den Eltern gefördert? Werden sie aus dem Dunst der unteren Klasse je aufsteigen können?
Da möchte man doch, daß der Staat einen Eltern Führerschein einführt. In Japan "erlaubt" der Staat nur ein Kind pro Familie. Wo endet die Privatsphäre? Ab wann darf sich ein Staat in Familienangelegenheiten einmischen? Ist es nicht auch eine Sache, die alle angeht? Ist es demokratisch, nicht hinzusehen und zu sagen: Ist nicht meine Angelegenheit?
Von außen betrachtet, kann man schnell sagen: Rabenmutter, asoziale Eltern... Aber oft werden eben deren Kinder von einem Heim ins nächste geschoben, von einem Pflegepaar zu den nächsten gebracht, weil es schwer erziehbar ist.
So vermittelt man den Kindern kein Urvertrauen, Schutz und auch keine Geborgenheit. Geholfen ist damit niemandem.
Alles, was ein Kind essentiell braucht ist das Gefühl, geliebt zu werden, so wie es ist. Es braucht eine sichere Höhle, wo es sich gut aufgehoben und geborgen fühlt.
Als minibebic 12 Jahre alt war, sagte sie: "Ich will eines Tages 7 Kinder, einen Bauernhof mit Wald und See drumherum und ganz viele Tiere um mich."
Heute morgen in der Bahn habe ich wieder eins dieser Kinder gesehen, die nichts dafür können, daß ihre Eltern so sind, wie sie sind. Und habe mich gefragt, ob ich nicht durch die Welt reisen sollte und mit den Menschen vor Ort zusammen leben sollte. Ob ich nicht endlich mal anfangen sollte, zu helfen. In der Zeit kann ich z.B. in Indien von den Hebammen lernen... mit Medizinern zusammen für Aufklärungsarbeit mitwirken, den Menschen mit sozialen Einrichtungen zusammen helfen, sich selbst zu helfen. Ein Ziegel auf das andere setzen für den Bau einer Schule. Mit Hebammen, Medizinern und religiös offenen Menschen den Wüstenfrauen erklären, daß sie ihre Töchter mit Beschneidung lebenslang zerstümmeln. Daß Kondome wirklich vor Aids schützen. Daß Mädchen gleichwertig sind mit Jungen und daher nicht abgetrieben oder verbrennt werden sollten. Daß Frauen nicht auf der Welt sind um sich den Männern unterzuordnen.
Freude heiße ich und DAS ist meine Berufung- Freude zu geben.
Zu lieben und Liebe zu geben. Zu helfen, mit Liebe.
Meine Schwester Serah nennt mich oft Clown. Ja, ich bin ein Clown. Ich kann Leute zum Lachen bringen. Und Lachen kann heilen.
Man kann mit Liebe soviel Leid heilen.
Statt die Kinder selbst auf die Welt zu bringen und ihnen zu sagen: "Denk an die Kinder in Afrika, also iß Dein Teller leer." (Kennt Ihr den Satz irgendwoher?) würde ich lieber diese Kinder in Afrika, von denen ich seit 33 Jahren höre, mal endlich kennenlernen. Wer seid Ihr eigentlich wirklich?
Bin ich zu naiv? Zu gutgläubig? Zu romantisch? Zu humanistisch?
Denke ich wirklich, ein einzelner Mensch ist in der Lage, etwas zu verändern?
Ja, genau das denke ich.
Und dann kann man sich fragen, ob es nicht auch so seine Richtigkeit hat. Vielleicht soll das ja einem was sagen oder zeigen?
Man könnte adoptieren, ein Pflegekind zu sich nehmen, Patenschaft übernehmen oder es einfach sein lassen.
Soviel Leid, was auf der Erde passiert trifft Kinder am härtesten. Es gibt soviele hungernde, arme, kranke Kinder auf der Welt. Da fragt man sich doch manchnmal, warum man dann selbst noch welche in die Welt setzen will.
Wenn man sich hier in Deutschland umguckt- einem Land, was relativ gut da steht und wo wir jeden Tag Fleisch in 100 Sorten kaufen können, egal ob Vielverdiener oder Hartz4 Empfänger, dann wundert man sich, daß gerade hier soviele Kinder hungern müssen. Die Zahl steigt jedes Jahr!
Eine "asoziale" Mutter setzt hintereinander 8 Kinder in die Welt, die dann hintereinander in Heimen untergebracht werden. Diese Kinder bekommen in den seltensten Fällen eine Chance. Ihre Schulkarriere endet mit der Sonderschule. Wenn sie Glück haben, kommen sie vielleicht noch auf eine normale Hauptschule. Was werden sie beruflich machen? Inwieweit werden sie wohl von den Eltern gefördert? Werden sie aus dem Dunst der unteren Klasse je aufsteigen können?
Da möchte man doch, daß der Staat einen Eltern Führerschein einführt. In Japan "erlaubt" der Staat nur ein Kind pro Familie. Wo endet die Privatsphäre? Ab wann darf sich ein Staat in Familienangelegenheiten einmischen? Ist es nicht auch eine Sache, die alle angeht? Ist es demokratisch, nicht hinzusehen und zu sagen: Ist nicht meine Angelegenheit?
Von außen betrachtet, kann man schnell sagen: Rabenmutter, asoziale Eltern... Aber oft werden eben deren Kinder von einem Heim ins nächste geschoben, von einem Pflegepaar zu den nächsten gebracht, weil es schwer erziehbar ist.
So vermittelt man den Kindern kein Urvertrauen, Schutz und auch keine Geborgenheit. Geholfen ist damit niemandem.
Alles, was ein Kind essentiell braucht ist das Gefühl, geliebt zu werden, so wie es ist. Es braucht eine sichere Höhle, wo es sich gut aufgehoben und geborgen fühlt.
Als minibebic 12 Jahre alt war, sagte sie: "Ich will eines Tages 7 Kinder, einen Bauernhof mit Wald und See drumherum und ganz viele Tiere um mich."
Heute morgen in der Bahn habe ich wieder eins dieser Kinder gesehen, die nichts dafür können, daß ihre Eltern so sind, wie sie sind. Und habe mich gefragt, ob ich nicht durch die Welt reisen sollte und mit den Menschen vor Ort zusammen leben sollte. Ob ich nicht endlich mal anfangen sollte, zu helfen. In der Zeit kann ich z.B. in Indien von den Hebammen lernen... mit Medizinern zusammen für Aufklärungsarbeit mitwirken, den Menschen mit sozialen Einrichtungen zusammen helfen, sich selbst zu helfen. Ein Ziegel auf das andere setzen für den Bau einer Schule. Mit Hebammen, Medizinern und religiös offenen Menschen den Wüstenfrauen erklären, daß sie ihre Töchter mit Beschneidung lebenslang zerstümmeln. Daß Kondome wirklich vor Aids schützen. Daß Mädchen gleichwertig sind mit Jungen und daher nicht abgetrieben oder verbrennt werden sollten. Daß Frauen nicht auf der Welt sind um sich den Männern unterzuordnen.
Freude heiße ich und DAS ist meine Berufung- Freude zu geben.
Zu lieben und Liebe zu geben. Zu helfen, mit Liebe.
Meine Schwester Serah nennt mich oft Clown. Ja, ich bin ein Clown. Ich kann Leute zum Lachen bringen. Und Lachen kann heilen.
Man kann mit Liebe soviel Leid heilen.
Statt die Kinder selbst auf die Welt zu bringen und ihnen zu sagen: "Denk an die Kinder in Afrika, also iß Dein Teller leer." (Kennt Ihr den Satz irgendwoher?) würde ich lieber diese Kinder in Afrika, von denen ich seit 33 Jahren höre, mal endlich kennenlernen. Wer seid Ihr eigentlich wirklich?
Bin ich zu naiv? Zu gutgläubig? Zu romantisch? Zu humanistisch?
Denke ich wirklich, ein einzelner Mensch ist in der Lage, etwas zu verändern?
Ja, genau das denke ich.
Sonntag, 15. August 2010
Sonntags bei Angusch
Also da hängen wir nun in der Hängematte mit Angusch und Doris und arbeiten an der 554. Geschäftsidee, gefühlte 10.788. Sie möchte nicht Doris heißen, als ob ihr echter Name besser wäre. Ach ach, sie ist gegen das Internet. Jetzt streiten sie über das Leben und die Welt. Angusch redet nun von der Evolutionstheorie. Hört hört.... Doris meint, alle werden über sie hinweg trampeln auf der Insel, wo wir nichts zu essen haben. Oh shit, Doris redet von gegenseitig essen. Angusch will schon an uns knabbern. Schon sind wir beim Film Experiment. Hmm, also minibebic denkt vegetarisch, sie ißt nur Lammkoteletts. Wartet Leute, da will grad jemand sich umbringen. Wieder zurück von der Freitodfront. Also es geht darum, soll Daniela hier nun Doris heißen oder nicht? Ähm ich meien D. aus A. aaah sie heißt ab jetzt D- Punkt statt G-Punkt, ihr versteht? Hahaha, Schnekelklopfer. Man sind wir heute wieder witzig. Zurück zu den Geschäftsideen. Angusch leitet die Marketingabteilung. D-Punkt sorgt für die Lounge Deko und minibebic kocht ganzen Tag bis in die Puppen. Hmm ja wo ist die Idee? Jojo Effekt, shit schon wieder. Also die Idee ist, unsere Ideen zu verkaufen: 100.000 Öro mit Konzept. An Ideen mangelts uns allen nicht, nur wir bringen sie nicht zu Ende. minibebic hat Ideen, hat aber Probleme mit dem Anfangen. Angusch kann anfangen, aber es nicht zu Ende bringen und D-Punkt ist ein Punkt, also beendet alles, hat aber keine Ideen. Nanana Frollein, hier mich Arschloch nennen Du Schlampe. Ok, heute sinkt mein Blog Niveau auf den nullpunkt, sagt auch D-Punkt, welcher Punkt jetzt? Der wunde Punkt. Autsch. Man ist das schwer, synchron zu tippen. AUS PUNKT.
Donnerstag, 22. April 2010
Netto Chic
Frisch eingetroffen: Aus Bottrop jetzt nach nebenan: Netto Chic.
Die selbstbewußte moderne Frau von heute trägt GELB und steht zu ihren kleinen Preisen.
Frisch, gepflegt, modebewußt, zielorientiert, markenbewußt, ehrgeizig, kollossal fesch- postmodern nett, mit ausreichender Allgemeinbildung strebt sie immer nach oben, immer hoch die Treppen und hoch das Bein. Du gelbe Schlampe. Höhö, Scherz beiseite.
Ja ja so kennt man sie, so weiß man sie. In den grauen Fluren des Unternehmens schreitet sie geschwind voran, hier ein Lächeln, da ein Flürt, dort ein Helferchen, drüben ein Drückerli- sie ist wie sie ist. Die einen kennen sie, die anderen können sie.
Vom Herzen erblüht, des Ruhmes satt, intellektgeschwängert weiß sie schon heute, was andere erst überübermorgen erfahren werden: REWE wird auch den kleinen Netto aufkaufen! Und ja- Gelb ist Trend!
Ja meine Liebe, ob Du es willst oder nicht. Das Leben war noch zu keinem gerecht- warum auch Feins Liebchen? Es ist wie es ist!
Da kannst Du noch und nöcher Dich verdrücken. Flieg flieg. Ooooh meine kleine Chouchou, bist Du traurig?
Hier, ein Tempoli für nur 99 Cent im Familenpack plus 24,75% mehr Inhalt!
Und jaaaa Rewe erobert auch den Biomarkt und macht mit im Bioboom. Temma ist da, und das auch noch im schönen Bayenthal.
Da gucken BioBio, SonneVital und Viva Vital aber blöd. Wart`s ab, sie kommen bald schon hinterher mit ihren Flagship Stores und tollen Marketing Konzepten, die junge dynamische engagierte ehrgeizige Buben in einer Nacht Aktion dann ausarbeiten, per Power Point und Excel mit rotem Laserpoint ihren Obersten präsentieren und zack hamm wir noch einen da stehen.
Nathalie, verzeih mir, der Text sollte eigentlich von Gelb und Mode handeln, aber naja irgendwie bin ich dann doch in ein skurilles verschachteltes Miljöh reingerutscht. Ups, oh ich bin ein Gänse... Aber den Spaß hab ich schnonmal an die Backe gepachtet.
Wie dem auch sei, das steht nun ja wohl wirklich nicht in keinem Verhältnis zur Debatte. Kehrt vor Euren eigenen Türen und fragt Euch: Wie kann es sein, daß es nur noch REWE Läden überall gibt? Wo sind sie geblieben- die guten Supermärkte, die Discounter unseres Vertrauens, ganz zu schweigen von den heimeligen, homey Tante Emma Lädchen? Fort hinfort. Nimmermehr.
Müssen wir wirklich noch bis 22 Uhr ja sogar bis 24 Uhr einkaufen?
Haben wir wirklich so wenig Zeit?
Fressen die grauen Herren wirklich all unsere Zeit?
Welch Oberflächigkeit.
Ok zurück zur Mode. Diesen Sommer löst Safari in gewaschenen Tönen das klassische Marinethema ab. Frau von heute kombiniert Blau mit Blau und dazu tagsüber leichtes Makeup und den gelben Clutch unterm Arm. Nach der Arbeit gehst erst zum After Work Party danach zu REWE. Themen im Freundeskreis sind TOP: Welche Nagellackfarbe paßt zu meiner Unterwäsche? FLOP: Verschmutze ich wirklich die Erde indem ich Müll nicht trenne?
Das war´s für Heute: minibebic mit ihren Do`s and Dont`s. Und wenn Ihr genauso schlau seid wie vorher, dann seid Ihr in bester Geselllschaft.
"Und doch, am Ende werde ich siegen" sagte Puccini. Wie wahr, wie wahr.
Mittwoch, 21. April 2010
Faire Limo
2 Hamburger Männer aus der Werbe- und Entwicklungshilfebranche haben ihre Jobs aufgegeben und sich dem Softdrink hingegeben.
Raus ist dabei gekommen: Lemon Aid, eine "echte" Limonade: Bio und ohne Kristallzucker.
Mit Kauf eines Fläschschens unterstützt man soziale Projekte und Kooperationen in Asien, Südafrika und Südamerika. Name einer dieser Limonaden ist auch originell: ChariTea. Aaaah klingt ja wie Charity achsoooo.
Noch so ein Öko Bionade hör ich manche von Euch sagen. Naja, doch was anderes und anderer Geschmack sagt minibebic den Skeptikern und Stirnrunzlern.
Die Internetseite: Das Motto: Flüssige Revolution: Trinkend die Welt verändern! Cheers. Dann noch der Song dazu, der Link zu Heldvodka... Wie gesagt der eine kommt aus der Werbebranche.
Gut gemacht Jungs!
PS:Wie wird Flässchens richtig geschrieben?
Raus ist dabei gekommen: Lemon Aid, eine "echte" Limonade: Bio und ohne Kristallzucker.
Mit Kauf eines Fläschschens unterstützt man soziale Projekte und Kooperationen in Asien, Südafrika und Südamerika. Name einer dieser Limonaden ist auch originell: ChariTea. Aaaah klingt ja wie Charity achsoooo.
Noch so ein Öko Bionade hör ich manche von Euch sagen. Naja, doch was anderes und anderer Geschmack sagt minibebic den Skeptikern und Stirnrunzlern.
Die Internetseite: Das Motto: Flüssige Revolution: Trinkend die Welt verändern! Cheers. Dann noch der Song dazu, der Link zu Heldvodka... Wie gesagt der eine kommt aus der Werbebranche.
Gut gemacht Jungs!
PS:Wie wird Flässchens richtig geschrieben?
Mittwoch, 7. April 2010
Ideen
• Tarifvertrag:
Ameise, Mistkäfer= Arbeiter, Spinne= Chefin
Ehrlichkeit , Stunden schieben, in der Zeit das Doppelte schaffen, interessiert keine Sau, Finger tippt nonstop auf Tarifvertrag,
System, Regeln, Hierarchie, Erbsen, Korinthen, Woyzeck NUR zähl die Erbsen,
Nicht denken, tun.
Man darf den Ranghöheren nicht kritisieren, der bleibt im System fehlerfrei und anantastabr. Auftsand im Affenstall uach uach. Stadtaffen.
Das System ist krank. Und es MACHT krank.
Fickt Euch, ich gehe = Keine Lösung.
Pack die Rübe am Genick. Zappel zappel.
Akzeptieren daß andere anders sind???
Mehr, mehrer, am Ende bin ich dreimal mehr als Du. Und raus bist Du.
• Denken der Gedanken:
"Das da ist anders. Anders kann nur schlecht sein."
Kriege, Fremdenhass, Integration, Assimilation, Sozialdarwinismus... alles nur Wörter.
Problem liegt im Denken. Die Gedanken...
Dienstreisen. Menschen begegnen. Kontakt. Agression der Minderheit. Aha! Woher kommt die?
Byron Katie: "The Work"
• Kleider machen Leute:
Erscheinungsbild ändern je nach Lust und Portemonnaie, Bretonische Shirts angesagt, haben alle Girlies an, Kauf Dein Abercrombie & Fitch Teil, mache Werbung für sie und bezahle damit ihre Werbung und teure Papiertüte. Eine gute Tüte, diese Tüte.
Kommt also alles noch... minibebic muss sich nur noch ordnen... in ihren Gedanken.
Ameise, Mistkäfer= Arbeiter, Spinne= Chefin
Ehrlichkeit , Stunden schieben, in der Zeit das Doppelte schaffen, interessiert keine Sau, Finger tippt nonstop auf Tarifvertrag,
System, Regeln, Hierarchie, Erbsen, Korinthen, Woyzeck NUR zähl die Erbsen,
Nicht denken, tun.
Man darf den Ranghöheren nicht kritisieren, der bleibt im System fehlerfrei und anantastabr. Auftsand im Affenstall uach uach. Stadtaffen.
Das System ist krank. Und es MACHT krank.
Fickt Euch, ich gehe = Keine Lösung.
Pack die Rübe am Genick. Zappel zappel.
Akzeptieren daß andere anders sind???
Mehr, mehrer, am Ende bin ich dreimal mehr als Du. Und raus bist Du.
• Denken der Gedanken:
"Das da ist anders. Anders kann nur schlecht sein."
Kriege, Fremdenhass, Integration, Assimilation, Sozialdarwinismus... alles nur Wörter.
Problem liegt im Denken. Die Gedanken...
Dienstreisen. Menschen begegnen. Kontakt. Agression der Minderheit. Aha! Woher kommt die?
Byron Katie: "The Work"
• Kleider machen Leute:
Erscheinungsbild ändern je nach Lust und Portemonnaie, Bretonische Shirts angesagt, haben alle Girlies an, Kauf Dein Abercrombie & Fitch Teil, mache Werbung für sie und bezahle damit ihre Werbung und teure Papiertüte. Eine gute Tüte, diese Tüte.
Kommt also alles noch... minibebic muss sich nur noch ordnen... in ihren Gedanken.
Freitag, 23. Oktober 2009
Gedanken springen
Ich laufe durch die Stadt. Nein- ich renne. Also von vorne. Ich renne durch die Stadt, atme die Lüfte ein. Es kommt alles entgegen. Der Wind, die Menschen, die Eile, die Kirche, das Brötchen in der Hand, es ist Mettwurst - - - vom Schwein. Kaffe, ohne Milch, fast kalt.
Stein, kalt und fest. Ein Baby, pudrig und warm. Geborgenheit riecht grün. Ein Hund, naßkalt - - - Regen. Windhauch, vom Süden. Augen, traurig. Augen, neugierig. Matt. Grau. Leuchten: Kerzen brennen. Dunkel. Mond. Sterne. Laut, geht fast unter die Stille. Seid dochmal ruhig.
Liebe zeigen. Das, was da ist. Oder graben? Tief, tiefer, in sich. Was? gibt es Regel? Nein.
Wahrheit. Oder Pflicht. Stop. Ampel. Oma mit Stock - - - was sie wohl alles erlebt hat?
Zug kommt, woher kommen sie? Wohin fahren sie. Sein Zug hat noch paar Minuten. Schau auf die Uhr- die grauen Herren stehen die Zeit? Alles wird Zeit. Alles ist Zeit. Zeit. Warte. Jetzt geh.
Hören. Sehen. Riechen. Fühlen. Fehlt was? Aber natürlich.
Stein, kalt und fest. Ein Baby, pudrig und warm. Geborgenheit riecht grün. Ein Hund, naßkalt - - - Regen. Windhauch, vom Süden. Augen, traurig. Augen, neugierig. Matt. Grau. Leuchten: Kerzen brennen. Dunkel. Mond. Sterne. Laut, geht fast unter die Stille. Seid dochmal ruhig.
Liebe zeigen. Das, was da ist. Oder graben? Tief, tiefer, in sich. Was? gibt es Regel? Nein.
Wahrheit. Oder Pflicht. Stop. Ampel. Oma mit Stock - - - was sie wohl alles erlebt hat?
Zug kommt, woher kommen sie? Wohin fahren sie. Sein Zug hat noch paar Minuten. Schau auf die Uhr- die grauen Herren stehen die Zeit? Alles wird Zeit. Alles ist Zeit. Zeit. Warte. Jetzt geh.
Hören. Sehen. Riechen. Fühlen. Fehlt was? Aber natürlich.
Mittwoch, 23. September 2009
Die Dritte

Hätte ich gewußt, was mich am Hofe der Königin erwartet, als ich ankam, wäre ich nie hierher gekommen. Es waren 12. Jedes ihr unaufhörlicher Schrei nach Liebe. Jeder eine Enttäuschung, eine Wut. Eine tiefe Trauer. Ich wurde ihre Freundin, wobei sie dies nie so sah. Ihre beste Freundin war die Einsamkeit. Ich kenne keinen Menschen, der das Alleine mit sich sein so sehr allem anderen vorzieht. Und sich dennoch in der Gesellschaft anderer so wohl fühlt. Wie machte sie das? Ich bewunderte sie dafür.
Wenn man sie anschaute, sah man eine lebensfrohe, liebenswerte, fröhliche Frau, die erhobenen Hauptes durch ihr Königreich ging; gütig mit ihren Bediensteten umging, gerecht zu ihrem Volk war. Man konnte nie genau sagen, wie alt sie war. Mal verspielt wie ein Kind, mal weise wie eine Alte. Sie war so grenzenlos, in allen Lagen, zu allen Richtungen. Sie opferte sich vom Herzen für die Alten, Schwachen und die Kinder. Aber was sie wollte, nahm sie sich. Sie lebte in ihrer eigenen Welt und in dieser gab es das Wort Geduld nicht.
Das, was am Ende ihr Untergang war, war ihr sehnlichster Wunsch, ihre leidenschaftliche Sehnsucht. Besessen von der Idee der einzigen Liebe, zog sie Männer in ihren Bann, die ihr zwar intelektuell unterlegen waren, aber ihr zu Füßen lagen. Sie sahen in ihr etwas, was in ihnen brannte, ja sogar schmerzte. Sie gab ihnen Lebenskraft und Mut. Sie brauchten sie. Sie selbst wollte ihre Liebe, etwas Sicherheit und Geborgenheit, aber sie konnten es ihr nicht geben. Sie suchten wahrscheinlich dasselbe und ihre Taschen waren leer. Was sie bekam, machte sie am Ende nicht glücklich. Es machte sie zunichte. Und das, was sie kaputt macht, wollte sie zerstören.
Die große Sehnsucht nach Nähe- das Zerstören eben dieser Nähe. Sie war die Grenzgängerin zwischen zwei Welten, die nicht miteinander vereinbar sind.
Nur so fühlte sie ihre Lebendigkeit. Nur so fühlte sie die Sterblichkeit.
Die Flecken brachten mich auf die Spur zu ihrem Versteck. Was ich sah, vergaß ich nie wieder. noch immer träume ich davon. Wie Trophäen hingen die Köpfe an der Wand. Bleich, ausgeblutet. Der Ausdruck in den Gesichtern jedoch, als ob nichts passiert wäre: Von Glück erfüllt schauten sie einem direkt in die Augen. Wie friedlich sie wirkten und von Liebe erfüllt.
Der Wiener Hof Apotheker brachte ihr oft etwas in einer Flasche mit, wenn er kam. Es muss dieses Zeug gewesen sein, warum die Gesichter dieser 12 Männer kein Zeichen des Alterns zeigten.
Sie hat sie alle geliebt. Und sie hat sie gesammelt. Die Häupter ihrer Sehnsucht.
Nicht ich habe sie verraten. Es war der 13. ER war ihr überlegener. Sie durfte selbst aussuchen, wie sie sterben wird, das waren sie ihr schuldig. Es war ich, die den Brunnen zumauerte. Ich habe als Letzte in ihre Augen geschaut. Sie waren gefüllt mit bitteren Tränen. Trotz allem voller Hoffnung und Liebe. Soviel Liebe war selbst für sie zuviel.
Ich versprach ihr, daß ihre Seele eines Tages freikommt, wenn sie sich selbst vergibt. Sie lächelte wie ein Kind.
Vierhundert Jahre war sie tod...
Samstag, 12. September 2009
Weekend Lovers
Psst, ein Geheimtip von minibebic fürs Wochenende:
Wer ein tolles Wochenende im Grünen verbringen will, umgeben von Schlössern und Rosengärten, der kann sich hier von seinem Prinzen wachküssen lassen: Cafe Alte Rentei
Es ist klein, fein, pitoresque. Das Schloss Hünefeld ist umgeben von einem Wassergraben und innen sind tolle Schätze zu entdecken. Dort kann man sich auch Fahrräder ausleihen, um die tolle Landschaft zu erkunden. Die Damen des Cafe udn des Schlosses sind sehr nette Schwestern aus Dänemark. Es gibt auch dänische Teestunde mit selbtsgebackenen Keksen, mmmh.
Wem Bad Essen zu nah ist, und lieber über die Spa hoch zu den Ardennen will, (besonders schön im Regen), der kann feinste Musik, Bio Essen vom Feld und Übernachten im Chateau Les Beaux Arts genießen. Die Hundedame des Hauses "Glans" darf man auch gerne zu Spaziergängen mitnehmen. Abends kocht die Hausherrin selbst für ihre Gäste (Bio Lamm vom eigenen Hof. Armes Lämmchen, aber lecker war`s) und am Kamin gibt es dann klassische Musik zum Lauschen oder Poetry Slam vom Feinsten.
Hmm, yamm, yummee, mehr fällt mir im Moment auch nicht ein. Also dann, packt eure Koffer und reist. Es gibt nichts Schöneres als zu Reisen sprach minibebic und verschwand...
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