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Mittwoch, 11. April 2012

Momentaufnahmen


Beim Warten auf den Bus bemerke ich die Vögelchen, die auch warten. Aber auf was?
Ob sie sich auch fragen, worauf die Menschen unter ihnen warten?


In einem Schaufenster in der Kölner Innenstadt gelange ich zur Erleuchtung!
Das ist de Wahrheit Girls :)



Mittwoch, 28. März 2012

Sonnig bis wolkig mit Aussicht auf...

Schnee. In Köln: klarer Himmel und Sonnenschein. In Aaachen; Schnee. Ok, Ihr werdet Euch jetzt fragen: Was soll das? Gestern schreibt minibebic Hurra, der Frühling ist da und heute postet sie erst vom Regenbogen (Juni 2011) und jetzt auch noch Schnee (März 2012). Ihr habt Recht, aber... ätschi bätschi MEIN Blog. Bei mir können alle Jahreszeiten an einem Tag stattfinden.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Dienstag, 16. August 2011

Anna und die Bananen

Die Idee: Wir fragen Menschen zu ihrem Hintergrund, ihren Wurzeln, woher sie kommen, wohin sie gehen, woran sie sich erinnern...
Heute: Eine Geschichte mit Migrationshintergund

Darf ich vorstellen: Anna aus Polen

Anna wuchs im kommunistischen Polen auf. Sie war klein, truge eine dicke Brille und hatte glatte Haare.
Moment.

(Waren Deine Haare fettig Anna?
Nein, waren sie nicht.
Echt nicht?
Du bist echt Scheisse Freundin. Nein sie waren blond Du dumme Kuh.
Hörmal, so wird das ja nie eine ernsthafte Geschichte Du Puschgesicht. Du hast doch immer gesagt, Deine Haare waren fettig. Was soll das jetzt, seit wann sind sie blond? Ich wollte hier eine seriöse Serie starten mit Immigrations ähä Migrationshintergründen und Du, was tust Du? Du verdirbst mir wieder mal alles. Du Punz.
Leck mich doch Freundin, sie waren blond verdammt. Die Brille war dick, ok das stimmt allerdings.
Na also... die Haare waren auch fettig. Darf ich jetzt bitte meine ernst zu nehmende autobiografische Geschichte weiter verfassen oder willst Du mir noch etwas sagen? Es geht hier schließlich um Dich. Also?
Nee nee schreib ruhig meine Story auf Freundin. Falls Du berühmt wirst, werd ich Deine Managerin ne?)

Dienstag, 21. Juni 2011

Mir

Auch wenn der Kopf sagt: Es ist besser so. Es hätte so eh nicht weitergehen können.
Sagt jedoch das Herz: Ich vermisse ihn. Jeden Tag.
Und dann regnet es nur von Erinnerungen an alles Schöne.
Und ein bekannter Duft, ein bestimmtes Detail, eine Melodie kann die Zeit auf einmal zurückversetzen.

Und auch wenn ich im Hier und Jetzt zwar stehe, ganz bewußt und klar, so bin ich im Herzen und Gedanken ganz weit weg.
Vielleicht am Altenberger Dom, vielleicht in der Toscana in den Olivenhainen oder am Geburtstagsfluss mit Minigrill oder Melönchen.
Ach soviele viele Orte, soviele viele Momente der Liebe.
Und sofort kullern die Tränen. Und ich schaue wehmütig und sehe mich... uns... im damals.

Es ist was es ist und so wie es jetzt ist, ist es gut tröste ich mich dann und gehe weiter. Im Hier und Jetzt.
Versinke aber zwischendurch dann doch in schönen, süßen, lustigen, spaßigen, fleischigen, bescheuerten und liebevollen Erinnerungen.
Die Erinnerungen bleiben mir. Und das Leben geht weiter.
Ich bin nur ein kleiner Punkt in diesem gigantisch großen unendlichem Universum.
Dem Universum ist es egal. Sie atmet weiter.
Der Erde ist es egal, sie dreht sich weiter.

Feuer bin ich und brenne. Lichterloh.
Und atmen will ich- das Leben, die Liebe.
In mir, mit mir und meinem Ich.

Ich lebe weiter. Lerne, mich zu lieben.
Ich werde die Erinnerungen in mir weiterleben lassen, im Herzen.
Das ist mein Trost.

Ich suche mich und meinen Weg.
Ich werde es finden. Komme was wolle.

Freitag, 23. April 2010

Der Lenz ist da




Ja Holler die Waldfee, haben wir schon wieder Weihnachten?
Wo sind die Assortiments bei Rewe, Netto und Co?
Nein, es ist Frühling und bald ist der Lenz da, wer oder was auch immer dieser Lenz ist.
Habe im Fotoapparat noch paar Winterleichen gefunden.
Die letzten Fotos meiner letzten Wohnungsumgebung.
Zeit vergeht. Zeit geht. Und alles neu macht der Mai.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

24/12*09]


2009 neigt sich seinem Ende zu. Dieser Weg geht nun zu Ende, mit seinen guten und schlechten Seiten. Wir machen unsere Inventuren, blicken kurz zurück, ziehen eigene Bilanz, schließen ab und beginnen das neue Jahr mit dem Gefühl eines Neuanfangs, einem Nullpunkt, Hoffnung und Zauber. Ich wünsche Euch allen besinnliche und liebevolle Weihnachten. Für 2010, eigentlich für immer: Gesundheit, Liebe, Seelenruhe, Herzwärme, Offenheit, Entschlossenheit, positive Energie, Spaß, Toleranz, Glücksmomente, Achtsamkeit, Kreativität, Selbstachtung, Selbstvertrauen, Gefühl der Sicherheit, Ausdauer, Ankommen, Kraft und Gelassenheit. Ja, alles Gute eben. Und daß wir erkennen, daß die Reise zu uns führt, immer und immer wieder, egal welche Richtung wir am Anfang auch eingeschlagen hatten. Am Ende sind wir unser eigenes Ziel. Unser eigenes Geheimnis und eigene Quelle. Da geht die Reise hin. Wer fliehet, der kommt nicht an. Aber woanders. Aber schöpfen können wir doch nur aus dem eigenen Sein.
Ich packe meine Koffer und gehe auf die Reise...
Eine etwas puristische Weihnachts Illustration von minibebic.

Freitag, 23. Oktober 2009

Gedanken springen

Ich laufe durch die Stadt. Nein- ich renne. Also von vorne. Ich renne durch die Stadt, atme die Lüfte ein. Es kommt alles entgegen. Der Wind, die Menschen, die Eile, die Kirche, das Brötchen in der Hand, es ist Mettwurst - - - vom Schwein. Kaffe, ohne Milch, fast kalt.
Stein, kalt und fest. Ein Baby, pudrig und warm. Geborgenheit riecht grün. Ein Hund, naßkalt - - - Regen. Windhauch, vom Süden. Augen, traurig. Augen, neugierig. Matt. Grau. Leuchten: Kerzen brennen. Dunkel. Mond. Sterne. Laut, geht fast unter die Stille. Seid dochmal ruhig.
Liebe zeigen. Das, was da ist. Oder graben? Tief, tiefer, in sich. Was? gibt es Regel? Nein.
Wahrheit. Oder Pflicht. Stop. Ampel. Oma mit Stock - - - was sie wohl alles erlebt hat?
Zug kommt, woher kommen sie? Wohin fahren sie. Sein Zug hat noch paar Minuten. Schau auf die Uhr- die grauen Herren stehen die Zeit? Alles wird Zeit. Alles ist Zeit. Zeit. Warte. Jetzt geh.
Hören. Sehen. Riechen. Fühlen. Fehlt was? Aber natürlich.

Freitag, 28. August 2009

Tabula Rasa

Nach vorne gucken.

Zeit und Raum.

Leere Seite.

Neuanfang.

Wohlwollen.

Freiheit.

Geduld.

Frieden.

Leicht.

Ruhe.

Liebe.

Montag, 12. Januar 2009

Neues Jahr- Neues Glück

Kommen Sie - kommen Sie - kommen Sie , wer hat noch nicht, wer will nochmal? Gewinne Gewinne Gewinne.
Alles Gute kommt Neu. Und alles Gute für 2009! Hepp Hepp Hurra, ach nee schon wieder hepp hepp. Ok, dann Hop Hop Olé.

Was ist denn so alles passiert? Ein Rückblick- ach nee doch nicht. War ja garnicht so viel. Aber alles gut, alles schön erst grün, jetzt weiß und glitzernd. Jemand hat gesagt "Der Anfang vom Märchenwald". Genauso fühlt es sich im Moment an. Anfang, Wald auch da und wie im Märchen. Gut fühlt es sich an, so harmonisch und ruhig. Na wenn das nicht alles ist. Nein, das ist noch nicht alles. Es fängt ja gerade erst an.

Also hoch den Blick. Es will noch vieles erkundet werden. Ich gehe auf eine Entdeckungsreise... meine Koffer sind gepackt!

Montag, 29. Dezember 2008

Fähst där Liehpe



Mein liebes Tagebuch,

es ist soweit. In zwei Tagen ist Sylvester, unser Fest der Liebe. Ein ganzes Jahr mit Höhen und Tiefen naht nun dem Ende zu. Inventur gemacht, Bericht abgeschlossen. Roger. Ein neues Jahr mit Überraschungen, neuen Chancen und neuen Höhen und Tiefen steht vor der Tür. Das Glück hat mit der Zeit garnichts am Hut. Es ist ein Tag wie jeder anderer, diese Sylvester, aber nichts desto trotz wünsche ich doch allen für`s 2009 Gesundheit, Wahrheit, Liebe, Geborgenheit, Ruhe und inneren Seelenfrieden. So, haben wir das auch mal geklärt Tüddelchen. Engel hin, Engel her, es liegt nun am Ende alles in der eigenen Hand, Verzeihung Trudi eigenen Pfoten. Also packen wir`s an Männers und Mädels! Machen wir das Beste draus. Ich freu` mich drauf! (Oh Gott, der Spruche meines Geldgebers ist in Mark und Blut übergangen.) Also hep hep hurrah, drei mal Hoch und Zicke Zacke Heu Heu Heu... määäh.

Kisses, Kim.

Dienstag, 23. Dezember 2008

Real und ität


Ab und an ist die Wahrnehmung dann zu nah, so echt. Es ist nicht nur der Traum sondern alles wirkt so wirklich und nah. Es ist die Wahr-nehmung. So was ist die Realität dann, wenn nicht die Gefühle und Gedanken?

Ist es nicht das, was wir mit den Sinnen wahr-nehmen? Jeder sieht doch die Realität so, wie er es selbst sehen will und nicht so, wie sie wirklich ist. Aber für jeden ist es doch eine andere, nur nicht die gerade jetzige oder die von dem anderen.
Die Realität sagen Sie, sei die Wirklichkeit, das "wahre" Leben.

Wo und wann findet denn dieses WAHRE LEBEN statt?
Wenn nicht in den Gefühlen und der Gedanken- dann wo? Und vor allem- wann?
Da draußen. Wo ist das? Während der Arbeit, in der U- Bahn, bei der Familie, neben Freunden, wenn man alleine ist? Wo ist die Wahrnehmung der Realität als das, was es ist? Überall, ist man doch nur ein Teil von dem. Ein Teil von sich, ein Teil des Ganzen. Wie real bin ich auf der Arbeit? Wie wirklich bin ich bei der Familie? Wie echt bin ich, wenn ich alleine bin? Wissen Sie das wirklich?

Ich habe mehrere Realitäten und sie alle sind wahr eben so wie meine ganzen Ich`s. Mal taucht die eine unter, mal schwimmt die andere in eine Parallelwelt, mal bin ich mittendrin- gleich werde ich auf dem Weihnachtsmarkt sein, oh wie fein. Ich freu mich auf den Geruch vom Fett, immer dieselben selbstgemachten Holzfigürchen, dieselben Hackfressen, den nicht wirklich leckeren Glühwein, und werde sagen: "Na Gott sei Dank Tüddelchen, ist das Jahr bald rum." Prost mein Engel... trotz dem Wissen, daß die Zeit mit meinem Glück nichts zu tun hat und daß kurz vor Ende des Jahres es bei allen drunter und drüber geht (Sinnfragen, Krisen, Was will ich- Sitzungen, Inventur der Seele, Trennung, Leere im Herzchen....)
Das werde ich nicht sagen, denn ich vermeide grundsätzlich Weihnachtsmärkte und auch die Stadt zu dieser Jahreszeit mit den Horden an hektischen Menschen. Wo kommen die alle im Winter plötzlich her?

Wo nehme ich also die Realität wahr? Im Gehirn- im Herzen? Es existiert doch alles in mir.Alles was ist, ist in mir. Ich, Du, meine Welt, meine Wahrnehmung vom Leben und vom Ganzen. Wie bei der Camera Obscura, eine Wiederspiegelung des Bildes, aber jedem das Seine Wahre. Das, was ich sehe, existiert in mir. Mit welchen Augen ich es sehe entscheidet auch, was ich sehe und wie ich es empfinde. Jeder atmet seine eigene Realität. Manche atmen dieselbe.

Das wahre Leben da draußen scheint im Moment: Überfüllte Stadt, Hektik, Ersatzbusse, Streß, Völle, Konsum, Hetze. Fest der Liebe? Geschenk vom Herzen, aus Liebe und nicht weil wir müssen? Ja, wirklich???

Hmm, wollte vom Zuviel- Geben schreiben, mein Thema heute, was mich sehr beschäftigt. Von dem, der zuviel oder Alles gibt und als Dank nichts bekommt. Es ist schon verkehrte Welt. Manchmal dreht sich alles auf den Kopf und wer nicht Handstand kann, der umfällt.

Aber dachte dann an meine Wahrnehmung letzens am Bahnhof. Es war so echt. Es sind 39 Tage her, aber es fühlt sich so gerade eben an. Die Puzzles haben sich nicht mehr geschlossen. Mit allen 7 Sinnen konnte ich es wahrnehmen. Ich kann es nicht mit Worten erklären. Es fühlte sich so Uaaaahhhh whooooogrrrrraaaaar rrrrrrrruuuuuuoooh an. Strudel. Aber kein Apfel.

Mittwoch, 24. September 2008

Trödelstories 3


Als die Flaute kam, haben wir das Beste draus gemacht und einen philosophischen Stand gegründet. Das war so: Ich wollte den letzten Beziehungsratgeber Buch für 50 Cent loswerden, als die kleine Frau vor mir stand. Dann haben Amanda und ich sie einfach gefragt, was ich gerade spontan aufgeschlagen hatte: "Was war bis jetzt das größte Erlebnis in Ihrem Leben?" Diese Frage haben wir den Personen gestellt, bei denen wir die Vibrations gespürt haben. Zum Beispiel dem allein erziehenden Vater oder der Mode Ikone in GanzkörperLila.
Die Menschen erzählen gerne ihre Geschichten, gerade fremden Personen.
Der Klassiker bei den Antworten war: Platz 1 bei den Damen: Die Geburt des 1.Kindes, bei den Herren die eigene Geburt und natürlich die große Liebe, der Verlust der Liebe durch Scheidung, Trennung und Tod.
Als Dankeschön erhielten diese Menschen von uns ein Teelicht im Glas. "In dunklen Zeiten wie diesen schenken wir Ihnen ein Licht." Und das waren einige der Produkte, die sie bei uns gekauft haben. Sogar für den Hund war etwas dabei, der kleine Lino.
Abends wurden wir mit lecker Essen von Papa Bernhard verwöhnt. Als ich wieder zu Hause war, fiel ich reich und schwer in mein Bettchen. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr wenn es wieder heißt: "Wer hat noch nicht, wer will nochmal?"

Mittwoch, 17. September 2008

Insomnia


Schlaflosigkeit kann ganz schön anstrengend sein. Trudi und minibebic wissen auch nicht, woher das in letzter Zeit her kommt. Also eingeladen haben wir die Schlaflosigkeit ganz bestimmt nicht.
Und morgens dann katzenmüde, Ringe unter den Augen und grau wie eine Kirchenmaus. Apropos grau... die grauen Herren (Momo) stehlen uns eh die Zeit weg. Manchmal glaube ich, sie essen der Menschheit, insbesondere mir, jeden Tag ein klein wenig mehr Zeit auf. Hier einige Sekunden, da paar Minütchen. Oooder werde ich älter und deshalb ver-geht die Zeit so schnell? Hmm, auch was dran. Also bald ist wieder Wochenende. Denn am Mittwoch ist Wochenmitte und für mich gefühltes Wochenende.

Und bald ist wieder Weihnachten. Holler, die Waldfee. Merkt man direkt an den Weihnachts Assortiments im Supermarkt. Früher wurden die Nikoläuse im November- Dezember wie eine Terracotta Armee aufgereiht. Heutzutage fangen die ja Ende September schon damit an. Je nachdem ist es noch sommerliches Wetter. Von Schnee und Glöckchen fehlt jede Spur. Wer bitte schön denkt da an Printen, Lebkuchen & Co? Also wirklich!
O-oh, da habe ich jemanden: Meine Schwester. Die Sandra.
Sie liebt jede Sorte dieser bunten, zellufanfolienverpackten Assortiments.
Jaa, man könnte schon von so einer Art Assortiment-Sucht sprechen.

Wie dem auch sei, wir gehen jetzt ins Bett und schlafen hoffentlich ein.
Vom ganzen Holz schleifen, bin ich zwar körperlich sehr müde, aber im Geiste hellwach.

Guts Nächtle alle miteinand...